Adorno-Archiv in der Akademie der Künste einsehbar
05. Februar 2010
Das Archiv der Akademie der Künste in Berlin hat neben dem Nachlass von Walter Benjamin nun auch den von Theodor W. Adorno (1903-1969) zugänglich gemacht. Die Manuskripte und Materialien des Frankfurter Adorno Archivs seien in Reproduktionen ab sofort in Berlin einsehbar, teilte die Akademie am Freitag mit. Sämtliche Papiere und Tonaufnahmen werden digital reproduziert und als Dateien gespeichert. Von den etwa 200 000 Blatt des Nachlasses sind bisher Adornos Werkmanuskripte, Vorlesungen und Kompositionen archiviert. In Kürze wird auch die Archivierung der unveröffentlichten Privatkorrespondenz abgeschlossen sein.
Adorno hatte mehr als 2000 Briefpartner, darunter Ingeborg Bachmann, Samuel Beckett, Ernst Bloch, Elias Canetti, Paul Celan, Hans Magnus Enzensberger, Max Frisch, Jürgen Habermas, Hermann Hesse, Max Horkheimer, Joachim Kaiser, Marie Luise Kaschnitz, Alexander Kluge und Thomas Mann.
na/ddp
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Dieser Artikel wurde am Freitag, 05. Februar 2010 um 15:51 erstellt und ist in der Kategorie
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