Ärzte drohen mit Schließung der Praxis28. Februar 2009
Die Zeitung schrieb, zunächst solle der Öffentlichkeit in einer Medienkampagne klar gemacht werden, dass wegen der mangelhaften Finanzierung nicht mehr alle medizinisch notwendigen Leistungen erbracht werden und die Ärzte gezwungen sein könnten, manche Patienten vordringlich und andere erst später zu behandeln. Auch sollten in bestimmten Regionen Arztpraxen zeitweise schließen. Die Mediziner würden aufgefordert, Wartelisten anzufertigen. Damit solle Patienten und der Öffentlichkeit deutlich gemacht werden, wie schlecht es um die Versorgung der Kranken bestellt wäre, wenn die Ärzte Dienst nach Vorschrift machten und nicht zusätzliche Stunden ohne Bezahlung arbeiteten. In der zweiten Stufe sollten die Vorstände aller 17 regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen und die der Bundesorganisation ihre Ämter niederlegen, schrieb die Zeitung. Mit den Rücktritten stünde die eine Hälfte der Selbstverwaltung aus Ärzten und Krankenkassen von einem Tag auf den anderen ohne Führung und politischen Ansprechpartner da. Außerdem sollten die Praxen flächendeckend schließen. na/uk, ddp, © Bild: Rainer Sturm / pixelio.de
Weitere Artikel die Sie auch interessieren könnten:
Eine Antwort hinterlassen (Bitte beachten Sie unsere Netiquette)
Artikeldetails:
Dieser Artikel wurde am Samstag, 28. Februar 2009 um 06:18 erstellt und ist in der Kategorie Gesundheit abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
|