Angeklagter verweigert die Aussage18. November 2009
Der zum Tatzeitpunkt 17-Jährige hatte in der Tatnacht seinen Vater angerufen und gesagt, es sei «etwas Schreckliches passiert». Die vom Vater alarmierten Beamten fanden dann die 54-Jährige tot in ihrem Bett vor. Die blutverschmierte Axt lag im Wohnzimmer. Laut Anklage hat der Jugendliche seine Mutter heimtückisch erschlagen, als sie «in Bauchlage» im Bett lag. Mit der Axt habe der 17-Jährige wiederholt auf Nacken, Hinterkopf und Rücken seiner Mutter eingeschlagen und ihr tödliche Verletzungen zugefügt. Der 17-Jährige soll rund zwei Promille Alkohol im Blut gehabt haben. Bislang hat der Sohn die Aussage zu dem Geschehen verweigert. Wegen seines jugendlichen Alters zur Tatzeit ist die Verhandlung vor dem Frankfurter Landgericht nicht öffentlich. Sein Verteidiger sagte vor Prozessbeginn, sein Mandant habe keinerlei Erinnerung an das Tatgeschehen. Die Jugendkammer hat für den Prozess fünf Verhandlungstage anberaumt. Dabei sollen 14 Zeugen gehört werden, die meisten aus dem Bekanntenkreis des Sohnes und der Mutter. Der Prozess wird am Freitag fortgesetzt. na/ddp
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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 18. November 2009 um 10:47 erstellt und ist in der Kategorie Deutschland abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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