Nürnberg-Fürth: Angeklagter verweigert die Aussage06. Oktober 2009
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, zwei Tage nach Weihnachten 2008 seinen schlafenden Vater in der gemeinsamen Wohnung in Nürnberg erstickt zu haben. Dazu soll er eines von zwei Kopfkissen, auf denen der Rentner schlief, umgeklappt und es diesem auf das Gesicht gedrückt haben. Da der 84-Jährige tief schlief, war er laut Anklage nicht zu einer Gegenwehr in der Lage und erstickte nach kurzer Zeit. Um sicherzugehen, dass sein Opfer auch wirklich tot war, soll der Angeklagte den leblosen Körper auch noch kopfüber in eine gefüllte Badewanne gelegt haben. Er verzichtete laut Anklage allerdings darauf, einen bereits eingesteckten Haartrockner in das Wasser zu werfen, da keinerlei Luftblasen mehr aufstiegen und sein Opfer bereits tot war. Als Motiv für die Tat gab der in Untersuchungshaft sitzende Angeklagte nach Angaben von Gerichtssprecher Thomas Koch gegenüber der Polizei den Hass auf seinen Vater an. Dieser habe jahrelang die Familie terrorisiert. na/ddp
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Dieser Artikel wurde am Dienstag, 06. Oktober 2009 um 10:17 erstellt und ist in der Kategorie Deutschland abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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