Bauchtrage Hot

Babys, die im Tragetuch oder Bauchtrage der Mutter getragen werden, sind nachweislich ruhiger und ausgeglichener. Sie genießen das Ankuscheln an die Mutter, den Körperkontakt, die Wärme und Geborgenheit.

Die Bauchtrage ist gewissermaßen die Weiterentwicklung des Tragetuches. Während manchen Eltern das Anlegen eines Tragetuches einige Schwierigkeiten bereitet, ist die Bauchtrage relativ einfach anzulegen. Die Babys können von klein auf bis ca. 1 Jahr bzw. einem Gewicht von 10-12 kg von der Mutter in der Bauchtrage getragen werden. Beim Kauf ist auf gut gepolsterte breite Schultergurte zu achten, damit es bei der Mutter nicht zu Verspannungen im Rücken- und Schulterbereich kommt.

Idealerweise wird das Gewicht des Babys gleichmäßig durch die Gurte auf Schultern und Hüfte der Mutter verteilt.Die Babys sollten immer mit dem Gesicht zur Mutter in die Bauchtrage gesetzt werden, um eine physiologisch korrekte Traghaltung des Babys zu erzielen. Durch den eingearbeiteten breiten Steg kann das Baby eine korrekte Anhock-Spreizhaltung einnehmen, die eine anatomische Fehlentwicklung der Hüfte verhindert. Die Füßchen baumeln nicht haltlos in der Luft und es kommt nicht zur Bildung eines Hohlkreuzes beim Baby. Durch die breiten Gurte der Bauchtrage, die über den Rücken des Babys verlaufen, ist das Baby in seinem Sitz gut geschützt und wird von allen Seiten optimal gestützt.

Die Kopfstütze bietet allseitigen Schutz des Babys, so dass auch kleinste Säuglinge und schlafende Babys in der Bauchtrage sicher sind. Wird die Kopfstütze nicht benötigt, kann man diese umklappen, sie bildet so einen weichen Halt und Stütze im Nacken des Babys.Ist das Baby größer, möchte es mehr sehen von seiner Umwelt als ihm der begrenzte Blickwinkel auf dem Bauch der Mutter erlaubt. Falsch wäre es, das Kind nun mit dem Gesicht von der Mutter weg in die Bauchtrage zu setzen.

Diese Sitzposition ist physiologisch sehr ungünstig und begünstigt Fehlhaltungen und –bildungen. Die Beinchen würden ohne Halt in der Luft baumeln und das Kind sitzt nicht mehr in der korrekten Anhock-Spreizstellung. Das Baby hat zudem bei Reizüberflutung nicht die Möglichkeit, sich an die Mutter zu kuscheln – Stress und Schreien sind die Folge. Besser ist es, die Bauchtrage dann als Hüfttrage oder Rückentrage zu verwenden. So kann das Baby an seiner Umwelt teilhaben und sich bei Bedarf an die Mutter ankuscheln.

Benutzerkommentare

In dieser Liste gibt es noch keine Bewertungen.

 
 
Bewertung (je höher desto besser)
Bewertung*
Kommentare*
    Geben Sie bitte den Sicherheitscode an.