Bayern greift angeblich nach Filetstücken von Qimonda02. April 2009
Gegebenenfalls soll der Jurist ein entsprechendes Konzept entwickeln. Falls es eine Perspektive für die Filetstücke gebe, sei eine Unterstützung durch die Politik denkbar. «Es ist völlig unstrittig, dass das eine hochinteressante Technologie ist», hieß es in München. Auch Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) stehe hinter der Idee. Am Mittwoch war das Insolvenzverfahren über die Infineon-Tochter offiziell eröffnet worden. Die Produktion im Werk in Dresden steht seither still. In München war bislang die Zentrale von Qimonda angesiedelt sowie die Produktentwicklung. Die Technologieentwicklung besorgten Ingenieure in Dresden. Dort war die Firma auch eng in ein Netz aus Forschungseinrichtungen eingebunden. Im Umfeld von Insolvenzverwalter Jaffé hieß es allerdings, ein solches Konzept habe kaum Chancen. Es sei wegen der hohen Personalkosten nur dann zu verwirklichen, wenn es einen gesicherten Abnehmer für die Produkte geben würde. Ein solcher sei jedoch nicht in Sicht. Die sächsische Staatsregierung wollte sich dem Bericht zufolge nicht konkret zu einer drohenden Abwanderung nach Bayern äußern. «Bei Qimonda läuft nach wie vor die Suche nach einem Investor», sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) dem «Handelsblatt». Man müsse aber alle Varianten gedanklich durchspielen. na/uk, ddp
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Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 02. April 2009 um 20:34 erstellt und ist in der Kategorie Wirtschaft abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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