Befürchtete Krawalle im Süden Leipzigs blieben weitgehend aus01. Januar 2009 Die in der Silvesternacht im Süden von Leipzig befürchteten Krawalle sind von der Polizei offenbar weitgehend unterbunden worden. Beamte seien lediglich von einzelnen Randalierern mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern beworfen worden, wie ein Polizeisprecher am Neujahrsmorgen auf ddp-Anfrage sagte. Auch seien einige Abfallbehälter in Brand gesetzt worden. Die Polizei habe mehrere Jugendliche vorübergehend in Gewahrsam genommen. Die Lage sei insgesamt aber «sehr ruhig» gewesen und keinesfalls mit den Ausschreitungen der vergangenen Jahre vergleichbar. Nach Angaben des Sprechers hatten sich am Connewitzer Kreuz, einem alternativ geprägten Stadteil Leipzigs, gegen Mitternacht rund 350 Personen zur Silvesterfeier versammelt. Aus einer Gruppe von etwa 100 Jugendlichen seien die Polizisten dann attackiert worden. Ob es dabei zu Verletzungen gekommen ist, konnte der Sprecher noch nicht sagen. Auch die Anzahl der vorübergehenden Festnahmen stand am Morgen noch nicht fest. Die Polizei hatte sich mit einem starken Aufgebot an Einsatzkräften auf mögliche Silvesterkrawalle in dem Stadtteil eingestellt und angekündigt, entschieden gegen Gewalttätigkeiten vorzugehen. Dazu waren neben Beamten der Polizeidirektion Leipzig auch Einsatzkräfte aus Nordrhein-Westfalen und von der Bundespolizei im Einsatz. Im vergangenen Jahr hatten Silvester teils vermummte Randalierer die Polizisten mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern beworfen und brennende Barrikaden errichtet. Dabei waren 46 Polizisten verletzt worden. 35 Jugendliche hatte die Polizei vorübergehend in Gewahrsam genommen. ddp
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Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 01. Januar 2009 um 07:28 erstellt und ist in der Kategorie Deutschland abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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