Boris Becker: «Sandy wollte die Trennung»


21. November 2008

Die Trennung von Boris Becker und Sandy Meyer-Wölden ist nach den Worten des Ex-Tennisprofis auf die Initiative der 25-Jährigen zurückgegangen. «Sandy wollte die Trennung», sagte der dreifache Wimbledon-Gewinner der «Bild»-Zeitung (Freitagausgabe). Nachdem sie beide immer wieder und «leider ohne Ergebnis» über «Grundlegendes» gestritten hätten, habe er am 31. Oktober «eine von vielen SMS» von der Schmuckdesignerin erhalten, «in der sie mir definitiv gesagt hat, dass jetzt Schluss, aus, vorbei sei», betonte Becker. Wenige Tage später habe die 25-Jährige ihn dann erneut per SMS gebeten, ihr aus seiner Wohnung in Zürich ihre Sachen zu schicken.

Becker widersprach zugleich Aussagen von Meyer-Wölden, wonach sie bei einem ursprünglich für den 8. November geplanten gemeinsamen Auftritt in der ZDF-Sendung «Wetten, dass..?» ihren Hochzeitstermin verkünden wollten. «Das stimmt auch nicht. Wir sprachen über den nächsten Sommer, hatten aber keinen fixen Termin, keine definitiven Ort und erst recht kein Brautkleid», sagte Becker.

Seit der Trennung gehe es ihm «gar nicht gut», fügte der einstige Tennisstar hinzu, der am Samstag (22. November) seinen 41. Geburtstag feiert. «Die letzten drei Wochen waren die Hölle. Was in den Tagen nach der Bekanntgabe unserer Trennung passiert ist, hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen.» Auf seiner Seele sei «herumgetrampelt» worden. Becker sagte: «Ich bin der Letzte, der eine öffentliche Schlammschlacht braucht. Ich habe das schon einmal nach meiner Scheidung durchmachen müssen. Aber wenn der Bogen überspannt ist und zu viele Unwahrheiten behauptet werden, habe ich keine andere Wahl.»

Er frage sich zwar immer noch, ob er «im falschen Film» gewesen sei, fügte er mit Blick auf seine kurze Verlobungszeit hinzu. Andererseits mache er morgens «drei Kreuze», wenn er aufwache, «weil ich aus dieser Beziehung mit einem blauen Auge davongekommen bin», sagte der Ex-Mann von Barbara Becker hinzu.

Becker und die Tochter seines verstorbenen Managers Axel Meyer-Wölden hatten im August überraschend ihre Verlobung bekannt gegeben. Nur rund drei Monate später folgte Anfang November die Trennung. In Interviews sagte Meyer-Wölden in der Folge, sie sei «enttäuscht und verletzt». Sie habe um ihre Liebe gekämpft. »Ich habe bis zuletzt geglaubt, dass Boris und ich es noch einmal hinkriegen.« Die Sprecherin von Meyer-Wölden war am Freitag zunächst auf Anfrage nicht zu erreichen.

ddp/maa/wsd
 

 

 

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