Brotkasten Hot

Wer keine Großfamilie zu versorgen hat, in der pro Tag ein ganzer Laib Brot verputzt wird, kennt das Problem: Am Kauf- bzw. Backtag ist das Brot wunderbar frisch, am zweiten bereits eher etwas trocken und am dritten schon ziemlich eingetrocknet, wenn man es nur in der Papiertüte gelagert hat. Lagert man das frische Brot dagegen in einer Plastiktüte, ist manchmal der Schimmel der schnellere Brotesser.

Abhilfe schafft ein Brotkasten – ein Behältnis aus unterschiedlichen Materialien und in unterschiedlichen Formgebungen erhältlich, das dabei hilft, die feine Balance zwischen zu trocken und zu feucht zu halten. Die Frischhaltung des Brotes ist heute seine Hauptaufgabe, neben einer ansprechenden Optik. Früher galt es in erster Linie, die Mäuse vom Brot fern zu halten.

Die Abmessungen liegen in der Regel im Bereich von etwa 40 cm breit, 20 cm tief und 15 cm hoch, sodass die meisten handelsüblichen Brotlaibe Platz finden. Die Vorderseite ist bei vielen Modellen abgerundet und per Rollmechanik oder Klapptür zu öffnen. Aber auch zweiteilige Modelle, bei denen ein Deckel komplett abgehoben werden kann, sind erhältlich. Von der Wahl der Materialien her sind die Modelle aus Holz, die meistens mit dem Rollo zu öffnen sind, am verbreitetsten. Optisch und preislich sind diese eher schlicht und funktionell zu nennen. Die Kombination von Holzplatte mit Acrylhaube ist auch noch recht preiswert und bietet direkten Blick auf die vorhandenen Brotbestände. Brotkästen aus Metall, beispielsweise Edelstahl, sind in der traditionellen Form ebenso zu haben wie in moderner Rollenform und haben den Vorteil, sich leichter reinigen zu lassen.

Es gibt auch Brotkastenformen, die an große Geldkassetten erinnern, aus farbig lackiertem Metall. Nostalgisch wirken Brotkästen aus Emaille, und teilweise futuristisch solche aus Kunststoff. Aber auch eine Kombination von Holz und Leder in sehr ungewöhnlich anmutender Form ist auf dem Markt. Man kann sein Brot auch in unglasierten Tontöpfen lagern.

Bei allen Modellen gilt es, die Krümel und Körnchen, die eventuell von den gelagerten Backwaren abfallen, regelmäßig zu entfernen und den Brotkasten gelegentlich mit Essigwasser auszuwaschen, um Schimmelsporen keine Chance zu geben, damit man sein Brot lange genießen kann.

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