Archiv für die Kategorie „Gesundheit“

 



29. Juni 2010

Der Bundestag hat heute einen Gesetzesentwurf beschlossen, mit dem die Preise auf dem deutschen Arzneimittelmarkt stärker reguliert werden sollen. Durch die im Gesetzesentwurf vorgesehenen Maßnahmen sollen Medikamentenpreise als großer Kostenfaktor der gesetzlichen Krankenkassen reduziert werden und die finanziell angeschlagenen Kassen bis Ende 2013 jährlich um gut eine Milliarde Euro entlastet werden. Konkret sollen die Arzneimittelpreise bis Ende 2013 auf dem Stand vom 1. August 2009 eingefroren werden. Außerdem ist eine Erhöhung des Rabatts auf verschreibungspflichtige Medikamente von sechs auf 16 Prozent angedacht. Bei der Markteinführung eines neuen Medikamentes müssen die Hersteller zudem künftig dessen Nutzen nachweisen. Wird der Nutzen erkannt, soll dann der Preis vom Unternehmen und dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gemeinsam ausgehandelt werden. Bei ausbleibender Einigung entscheidet eine zentrale Schiedsstelle. Für neue Arzneimittel ohne nachweisbaren Zusatznutzen wird der Preis von vornherein begrenzt auf den Preis vergleichbarer Arzneien. Das Gesetz von Gesundheitsminister Philipp Rösler soll im Herbst im Bundestag verabschiedet werden und zum 1. Januar 2011 in Kraft treten.

na/dts

 

 


29. Juni 2010

Bei einem Elektrofahrrad handelt es sich um ein mit einem zuschaltbaren Elektroantrieb ausgestattetes Fahrrad. Aus gesetzlichen Gründen ist die Unterscheidung zwischen Pedelecs sowie anderen Elektrorädern erforderlich, da nur Pedelecs rechtlich gewöhnlichen Fahrädern gleichgestellt sind. Das bedeutet, dass ein nur bei gleichzeitigem Treten funktionierender Motor, welcher auf 25 Stundenkilometer Gesamtgeschwindigkeit gedrosselt ist, keine Versicherungspflicht verursacht. Des Weiteren dürfen nur Pedelecs ohne Führerschein oder Mofa-Prüfbescheinigung gefahren werden; für Kraftfahrzeuge gesperrte Straßen sind ebenfalls ausschließlich für diese Form der Elektrofahrräder freigegeben.

Eine Ausnahme besteht bei Elektrorädern, welche neben der Tretunterstützung ausschließlich über eine Anfahrhilfe verfügen. Diese gelten prinzipiell ebenfalls als Fahrräder, ihr Fahrer benötigt jedoch einen Führerschein oder eine Mofa-Prüfbescheinigung.

Eine Helmpflicht besteht bei Elektrofahrrädern grundsätzlich nicht, dennoch wird das freiwillige Tragen eines Helms von den meisten Medizinern empfohlen, da der Fahrradhelm vor schweren Kopfverletzungen im Falle eines Sturzes schützen kann.In europäischen Nachbarländern bestehen in Detailfragen abweichende Regelungen, grundsätzlich wird jedoch ein Pedelec innerhalb der gesamten EU als Fahrrad eingestuft.

Bei einem Elektrofahrrad ist die Reichweite zu beachten, diese liegt bei den meisten Modellen zwischen 40 und 80 Kilometern. Dabei wird selbstverständlich nur die mit Motorunterstützung zurückgelegte Strecke gemesessen, so dass sich für längere Touren eine stromsparende Fahrweise anbietet. Wer den Motor nur beim Bergauf-Fahren zuschaltet, kann auch weitere Tagesetappen mühelos mit dem Elektrofahrrad zurücklegen. Einige wenige moderne Akkus verfügen bereits über eine Energierückgewinnung beim Bremsen. Für Fahrer, welche den Motor nicht permanet verwenden möchten, ist der Kauf eines Elektrofahrrades mit einer Gangschaltung zu empfehlen. Die Akkus moderner Elektorfahrräder können auch aufgeladen werden, wenn sie noch nicht vollständig entladen sind, der die Akkulaufzeit verkürzende Memory-Effekt älterer Modelle findet sich bei ihnen nicht mehr.

Ohne Zweifel eignen sich Elektorfahrräder für ältere Radfahrer, deren Kondition nicht mehr so gut wie in jüngeren Jahren ausgeprägt ist. Sie sind aber keineswegs auf diese Zielgruppe beschränkt, auch für junge und sportliche Fahrer stellt das Elektrofahrrad eine Erleichterung dar, wenn regelmäßig Strecken in bergigen Gebieten gefahren werden. Elektrofahrräder werden als Damen- und Herrenräder angeboten, wobei sich für ältere Menschen auf Grund des leichteren Aufsteigens jedoch unabhängig vom Geschlecht der Kauf des Damenmodells empfiehlt. Elektrofahrräder sind in den letzten Jahren deutlich im Preis gesunken.

 

 


23. Juni 2010

Hormone in KassenzettelnKassenbons können Hormone enthalten. Wissenschaftler haben in den Kassenzetteln deutscher Supermärkte einen Stoff gefunden, der wie das weibliche Geschlechtshormon Östrogen im Körper wirkt. Das sogenannte Bisphenol A (BPA) steht schon länger unter Verdacht bei Männer Potenzstörungen zu verursachen und bei Mädchen die Pubertät früher einzuleiten.

Die Handelsketten wollen nun künftig mit Bons abkassieren, die frei von BPA sind.

Na/uk/id, Foto: (c) Hans Snoek, pixelio.de

Kassenbons, Kassenzettel, Hormone, Geschlechtshormon

 

 


22. Juni 2010

Großraum-Büros sollen offenbar krank machen. Laut einer Schweizer Studie haben Beschäftigte in Büros mit mehr als 16 Arbeitsplätzen viel mehr Fehltage wegen Krankheit vorzuweisen als Büroangestellte mit Einzelbüros. Experten gehen davon aus, dass die vermehrte Lautstärke und eine größere Ansteckungsgefahr die Ursache sei. (weiterlesen…)

 

 


21. Juni 2010

Die Zahl der Menschen, die über 100 Jahre alt werden, könnte sich in den nächsten fünfzig Jahren zwanzig Mal so hoch sein wie heute. Das besagt eine Studie des Kölner Demografen Eckart Bomsdorf. Schon heute geborene Mädchen erreichen demnach ein durchschnittliches Alter von 92,7 Jahren, Jungen werden 87,6 Jahre alt. Die steigende Lebenserwartung würde auch zu einer Erhöhung der Kosten im Renten- Pflege und Krankensystem führen. Besonders das Pflegesystem wäre von der erhöhten Lebenszeit betroffen. (weiterlesen…)

 

 

 

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