Archiv für die Kategorie ‘International’

 



14. März 2010

Papst Benedikt XVI. hat sich heute beim Angelus-Gebet nicht wie erwartet zu den Missbrauchsfällen in Deutschland geäußert. In den letzten Tagen waren immer neue Vorwürfe gegen die katholische Kirche laut geworden. Die Anschuldigungen von sexuellem Missbrauch, Misshandlung und Demütigung minderjähriger Schutzbefohlener richten sich gegen große Teile des deutschen Klerus, die sich über Jahrzehnte hinweg an Schutzbefohlenen vergangen haben sollen. Auch Benedikt XVI. und sein Bruder wurden kritisiert. Als Münchener Erzbischof soll der als Joseph Ratzinger geborene Papst zugelassen haben, dass ein nachweislich pädophiler Priester Kontakt zu Kindern hatte und sich an ihnen vergehen konnte. Sein Bruder hatte bereits zugegeben, Kinder während der Chorproben im Regensburger Dom geohrfeigt zu haben. Viele deutsche Katholiken hatten sich vom wöchentlichen Angelus-Gebet des Papstes eine Erklärung oder eine Entschuldigung erhofft, da der Papst diese Gelegenheit in der Vergangenheit oft nutzte, um einen Kommentar zu aktuellen Geschehnissen abzugeben.

na/dts

 

 


14. März 2010

Im Westen Pakistans sind heute bei einem Luftangriff auf ein mutmaßliches Taliban-Versteck 17 Aufständische getötet worden. Das teilte die örtliche Polizei mit. Ein Beamter bestätigte neun Tote, ein anderer ergänzte später acht weitere aus dem Nachbarort Orakzai. Eines der getroffenen Häuser soll dem Taliban-Führer Aslam Farooqi gehört haben. Ob er bei dem Angriff getötet wurde, ist jedoch nicht klar. Orakzai gilt als Basis des Taliban-Führers Hakimullah Mehsud. Es wird vermutet, dass er bei einem Raketenangriff Anfang des Jahres getötet wurde. In den letzten Tagen hat die Gewalt in Pakistan erheblich zugenommen. Bei Selbstmordattentaten in der vergangenen Woche sind mindestens 88 Personen ums Leben gekommen. Am Samstag tötete ein Selbstmordattentäter 13 Menschen bei einer Sicherheitskontrolle im Nordwesten von Pakistan.

na/dts

 

 


14. März 2010

Im mexikanischen Ciudad Juárez sind gestern drei Mitarbeiter des US-Konsulats getötet worden. Dies hat ein Sprecher des Weißen Hauses heute bestätigt. Bei den Toten soll es sich um zwei US-Amerikaner und einen Mexikaner handeln. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass die Morde in Zusammenhang mit den Drogenkriegen in der Region stehen. US-Präsident Barack Obama hat sich indes “schockiert” über die Morde gezeigt und den mexikanischen Behörden volle Unterstützung für die Aufklärung des Verbrechens zugesichert. Der Norden Mexikos ist immer wieder Schauplatz für Gewalttaten mit Drogenhintergrund. In Ciudad Juárez sind im vergangenen Jahr circa 2.600 Menschen ermordet worden.

na/dts

 

 


14. März 2010

Ein mutmaßlicher Anhänger der baskischen Terrororganisation ETA ist heute in London festgenommen worden. Bei dem Mann soll es sich Medienberichten zufolge um einen Terroristen handeln, der für mehrere Gewalttaten im Norden Spaniens verantwortlich gemacht wird. Außerdem soll er bei mehreren Brandanschlägen gegen spanische Regierungsgebäude mitgewirkt haben. Die spanische Polizei hatte vor kurzem einen Haftbefehl gegen den Mann ausgestellt. Ein Gericht soll morgen darüber entscheiden, ob der mutmaßliche Terrorist ausgeliefert wird.

na/dts

 

 


14. März 2010

In den kanadischen Rocky Mountains sind gestern mindestens drei Menschen durch eine Lawine ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden Dutzende weitere Personen verletzt, zudem werden viele Menschen derzeit noch vermisst. Mit Hilfe von Hubschraubern und Suchhunden versuchen die Rettungskräfte zur Stunde, weitere Opfer unter den Schneemassen zu finden. Wegen der jährlichen Schneemobil-Rallye “Big Iron Shoot Out” hatten sich über 200 Menschen in der Nähe von Revelstoke in British Columbia versammelt.

na/dts

 

 


14. März 2010

In Georgien hat gestern ein gefälschter Fernseh-Bericht die Bevölkerung in Panik versetzt. Der unter Kontrolle der Regierung stehende Fernsehsender Imedi meldete in einer 25 Minuten langen Sondersendung eine vermeintliche Invasion russischer Truppen in Georgien und den Tod vom Präsidenten Michail Saakaschwili. Viele der Zuschauer verpassten den kurzen Vorspann der Sendung, in dem es hieß, dass Imedi eine mögliche Entwicklung der Ergebnisse schildere, “wenn sich die georgische Gesellschaft angesichts des russischen Plans nicht zusammenschließen wird” und nahmen den Beitrag als reine Nachricht wahr. Viele Menschen strömten aus Angst aus den Häusern und bildeten Schlangen an den Tankstellen. Zudem gibt es Berichte über Krampfanfälle und Herzinfarkte in Folge der TV-Sendung. Saakaschwilis Pressesprecherin erschien kurz nach der Sendung im Imedi-Studio um die Einwohner Georgiens zu beruhigen. Es gebe keine reale Gefahr eines russischen Einmarsches in Georgien, betonte sie.

na/dts

 

 

 

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