Archiv für die Kategorie ‘Gesundheit’

 



17. März 2010

Gesundheitsreformkommission nimmt Arbeit aufBegleitet von anhaltendem Streit zwischen Union und FDP hat am Mittwoch die Gesundheitsreformkommission der Bundesregierung ihre Arbeit aufgenommen. Die Vertreter der acht beteiligten Ministerien kamen am Nachmittag in der niedersächsischen Landesvertretung in Berlin zu ihrem ersten Treffen zusammen. Unter dem Vorsitz von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will das Gremium in den kommenden Monaten über die künftige Finanzierung des Gesundheitswesens beraten. (weiterlesen…)

 

 


17. März 2010

Apothekerverband warnt vor MedikamentenfälschungenDer Apothekerverband Westfalen-Lippe warnt vor gefälschten Arzneimitteln. Jedes zehnte Medikament, das im Internet bestellt werden könne, sei ein Plagiat, sagte Verbandsvorsitzender Klaus Michels am Mittwoch in Paderborn. «Bestenfalls seien diese wirkungslos, schlimmstenfalls ruinieren sie die Gesundheit», erläuterte er. Darum müsse ein Erkennungssystem für Arzneimittel eingeführt werden, um den Fälschern das Geschäft zu erschweren. (weiterlesen…)

 

 


17. März 2010

Söder kritisiert «Kopfpauschale light» als unsozialDer bayerische Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) lehnt alle Varianten einer Kopfpauschale ab. Dazu gehöre auch das Modell einer Extraprämie von 29 Euro, das offenbar im Haus von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) entworfen wurde, wie die «Frankfurter Rundschau» (Mittwochausgabe) berichtet. Damit sei der Streit in der Regierungskommission zur Gesundheitspolitik, die an diesem Mittwoch startet, programmiert. (weiterlesen…)

 

 


17. März 2010

Vorfreude aufs Essen und das Diabetesrisiko hängen zusammenWenn einem nicht schon beim Geruch frischgebackenen Brotes das Wasser im Mund zusammenläuft, sollte man seinen Blutzuckerspiegel im Auge behalten: Es könnte sein, dass ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes, den sogenannten Alterszucker, besteht. Das legt jetzt eine Studie amerikanischer und schwedischer Forscher nahe. Sie konnten nachweisen, dass Veränderungen in einem bestimmten Gen zumindest bei einigen Menschen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für Diabetes 2 einhergehen. Die gleichen Genveränderungen beeinflussen jedoch auch, ob das vegetative Nervensystem schon beim Gedanken an Essen – sozusagen als Vorbereitung auf die Verdauung – die Regulationsmaschinerie für den Blutzuckerspiegel anwirft. Es scheint demnach also eine Verbindung zwischen der Reaktion auf Essensdüfte und dem Diabetesrisiko zu geben, schreiben Vann Bennett vom Howard Hughes Medical Institute in Chevy Chase und seine Kollegen im Fachmagazin «Science Signaling» (Bd. 3, Nr. 113). (weiterlesen…)

 

 


16. März 2010

Die Krankenkassen müssen nach Einschätzung der AOK im nächsten Jahr mit einem Defizit von 11,6 Milliarden Euro rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Finanzrechnung des AOK-Bundesverbandes, die der Tageszeitung “Die Welt” (Mittwochausgabe) vorliegt. In die Rechnung mit einbezogen ist demnach das aktuell bestehende Defizit von 3,9 Milliarden Euro, das die Krankenkassen voraussichtlich schon in diesem Jahr über Zusatzbeiträge decken müssen. Vergrößert werde es dadurch, dass den Kassen unter dem Strich 2,4 Milliarden Euro an Steuerzuschüssen verloren gehen, die ihnen die Bundesregierung in diesem Jahr gewährt hat. Außerdem sei im nächsten Jahr mit zusätzlichen Ausgaben in Höhe von 6,8 Milliarden Euro zu rechnen. Positiv mache sich laut der AOK-Rechnung bemerkbar, dass die Beitragseinnahmen unter anderem wegen der anziehenden Konjunktur um 1,5 Milliarden Euro steigen sollen.

na/dts

 

 


16. März 2010

Frauen sterben doppelt so häufig innerhalb eines Monats nach einem Herzinfarkt als Männer. Das ist das Ergebnis einer Studie der französischen Universitätsklinik Besancon. Außerdem wurde beobachtet, dass bei Frauen weitaus seltener eine Angiografie gemacht würde als bei Männern, um eventuelle Gefäßerkrankungen diagnostizieren zu können. “Dies deutet darauf hin, dass wir die Sterblichkeit bei weiblichen Patienten mit invasiven Verfahren verringern könnten”, sagte Francois Schiele, Chef-Kardiologe an der Universitätsklinik von Besançon. Auch aus einigen früheren Studien geht hervor, dass Frauen ein höheres Sterbe-Risiko nach einem Herzinfarkt haben als Männer. Biologische Unterschiede könnten das Phänomen erklären, so Forscher. Es würden aber auch erhebliche Unterschiede in der Behandlungsschemata von Frauen und Männern vorliegen.

na/dts

 

 

 

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