In Afghanistan sollen britische Soldaten die Kontrolle über das Gebiet Musa Qala an US-Truppen übergeben. Bisher sorgten britische Truppen für die Sicherheit in diesem Teil des Landes, der in der kommenden Woche an die US-Soldaten übergeben werden soll, so der britische Verteidigungsminister Bob Ainsworth. Dieser Schritt sei ein Teil der Umstrukturierungsmaßnahmen durch die neuen amerikanischen Truppen, die US-Präsident Barack Obama nach Afghanistan schicken will. In einer Erklärung machte der Verteidigungsminister deutlich, dass die Übergabe des Gebietes ein “logischer nächster Schritt” nach der amerikanischen Truppenaufstockung sei. Gegenüber den Abgeordneten erklärte er, die britischen Truppen könnten nun weiter ins Zentrum der Provinz Helmand vordringen.
na/dts
Als Jugendliche im Herbst 2005 in der Pariser Banlieue Autos anzündeten und Steine auf Polizisten warfen, stand dahinter keine pointierte politische Forderung. Ihre Wut äußerte sich mit voller Wucht, blieb aber unartikuliert. Anders die gewalttätigen Proteste im Sommer vergangenen Jahres im Iran. Die Bevölkerung ging für die Annullierung der Präsidentschaftswahlen auf die Straße, ihr Wutausbruch hatte ein klares Ziel. Wut, eine der heftigsten menschlichen Emotionen, kann unterschiedliche Formen und Ausdrucksweisen finden. Das Berliner Haus der Kulturen der Welt widmet diesem Phänomen ab Samstag (13. März) eine Ausstellung. 