Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

 



15. März 2010

Deutsche Bank schließt Sal. Oppenheim-Übernahme abDie Deutsche Bank hat die Milliardenübernahme der traditionsreichen Kölner Privatbank Sal. Oppenheim abgeschlossen und damit das Ende von 220 Jahren Unabhängigkeit besiegelt. Im selben Atemzug gab das Unternehmen am Montag den Einzug weiterer Führungskräfte in den Vorstand der gekauften Bank bekannt: Neben dem von der Deutschen Bank kommenden Vorstandsvorsitzenden Wilhelm von Haller gehören Jürgen Dobritzsch und Jürgen Fiedler ab sofort dem Management an. (weiterlesen…)

 

 


15. März 2010

Karstadt-Insolvenzplan bei Gericht eingereichtDer Insolvenzverwalter der Arcandor-Gruppe, Klaus Hubert Görg, hat am Montag den Insolvenzplan der Karstadt Warenhaus GmbH beim Insolvenzgericht in Essen eingereicht. Nach Angaben von Görg soll Karstadt weitergeführt und bis Ende April an einen Investor verkauft werden. «Die Gläubiger erhalten in einem ersten Schritt grundsätzlich drei Prozent auf den Rest ihrer Insolvenzforderungen», sagte der Insolvenzverwalter. Durch ihre Sanierungsbeiträge erhielten sie die Möglichkeit, weiter mit Karstadt zusammenzuarbeiten. (weiterlesen…)

 

 


15. März 2010

Der private Fernsehsender RTL schüttet rund 13 Millionen Euro Erfolgsbeteiligung an seine Mitarbeiter aus. Wie das “Handelsblatt” berichtet, entspreche der Betrag maximal 3,5 Prozent des Unternehmens-Gewinns vor Abzug von Steuern und Zinsen. Die genaue Höhe des Unternehmensgewinns wollte ein RTL-Sprecher nicht nennen. Rund 2500 Manager, Techniker und Redakteure werden nun wohl von der Ausschüttung profitieren. Anfang des letzten Jahres waren die Unternehmenszahlen zwar noch verhältnismäßig schlecht ausgefallen, im vierten Quartal wurden die Erwartungen jedoch offenbar übertroffen.

na/dts

 

 


15. März 2010

Umfrage: DAX-Konzerne wollen keine QuotenfrauenAußer der Deutschen Telekom plant einer Zeitungsumfrage zufolge kein weiteres der 30 im Deutschen Aktienindex (DAX) notierten Unternehmen die Einführung einer Frauenquote in Führungspositionen. Das berichtete der «Tagesspiegel» (Dienstagausgabe) unter Berufung auf eine entsprechende Befragung. (weiterlesen…)

 

 


15. März 2010

Außer der Deutschen Telekom plant kein weiteres der 30 im Dax notierten Unternehmen die Einführung einer Frauenquote in Führungspositionen. Das ergab eine Umfrage des “Tagesspiegels”. “Bei uns zählt Qualifikation statt Quote”, hieß es zum Beispiel bei Linde. Ein Sprecher der Deutschen Bank drückte es so aus: “Wir haben eine Leistungsorientierung im Haus. Wir glauben, dass Frauen diese Leistung auch ohne Quote bringen.” Als erstes Dax-Unternehmen hat die Deutsche Telekom angekündigt, eine Frauenquote einzuführen. Bis Ende 2015 sollen demnach 30 Prozent der oberen und mittleren Führungspositionen weltweit mit Frauen besetzt sein, teilte das Unternehmen am Montag in Berlin mit. “Mit mehr Frauen an der Spitze werden wir einfach besser”, ließ Telekom-Chef René Obermann verlauten.

na/dts

 

 


15. März 2010

Viele deutsche Unternehmen wollen ihre Investitionen deutlich erhöhen, um sich auf einen Konjunkturaufschwung vorzubereiten. Das geht aus einer Umfrage unter 800 Managern hervor, die das “Handelsblatt” (Dienstagausgabe) in Auftrag gegeben hat. Demnach gaben 36 Prozent der Manager an, ihre Investitionen in den nächsten zwölf Monaten zu erhöhen und nur 13 Prozent, sie zu verringern. Noch zu Beginn des vergangenen Jahres zeigte sich beim “Handelsblatt” Business-Monitor das entgegengesetzte Bild: Nur 15 Prozent wollten mehr investieren, aber 30 Prozent ihre Investitionen zurückschrauben. Die steigende Zuversicht belegen auch die Jahresabschlüsse und Ausblicke börsennotierter Konzerne: Niemand kündigte bislang sinkende Investitionen gegenüber dem vergangenen Krisenjahr an. Die meisten Großunternehmen planen mit gleich hohen, einige sogar mit höheren Budgets. Grund dafür sei der globale Wettbewerb, der den Druck auf die Firmen erhöhe, technischen Anschluss zu halten und alte Maschinen durch neue effizientere zu ersetzen, so IKB-Chefvolkswirt Kurt Demmer. “Auch wenn der Auslastungsgrad der Unternehmen noch immer unterdurchschnittlich ist, besteht die Notwendigkeit zu investieren”, betont Demmer.

na/dts

 

 

 

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