
Das soziale Netzwerk Facebook hat die Einführung eines sogenannten “Panik-Knopfes” abgelehnt. Wie das Unternehmen heute mitteilte, sei eine solche Funktion prinzipiell gut, jedoch nur für “andere Internetseiten”. Stattdessen wolle Facebook das eigene System zur Meldung von Nutzern weiterentwickeln. Kinderschutzorganisationen hatten von der Internetplattform gefordert, einen “Panik-Knopf” auf jeder Seite zu installieren. So soll mit einem Klick die Polizei informiert werden, wenn sich ein Nutzer bedroht fühlt. Hintergrund der Forderung ist der Mord an einem 17-jährigen britischen Mädchen im vergangenen Jahr, das seinen pädophilen Peiniger über Facebook kennengelernt hatte. Der 33-Jährige hatte sich unter einem falschen Namen angemeldet. Für die Tat war er zu 35 Jahren Haft verurteilt worden.
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dts Nachrichtenagentur
Deutschland, Dänemark und die Niederlande als Anrainer des Wattenmeers wollen ihre Kooperation zum Schutz der einzigartigen Naturregion «auf neue Füße stellen». Dazu vereinbarten Regierungsvertreter der drei Länder am Donnerstag zum Abschluss ihrer 11. Trilateralen Wattenmeerkonferenz mit 130 internationalen Teilnehmern in Westerland auf Sylt unter anderem einen Managementplan für das gesamte Wattenmeer. So sollen unter anderem das Einschleppen fremder Tier- und Pflanzenarten etwa durch Ballastwasser von Schiffen sowie die Folgen des Klimawandels für das Ökosystem Wattenmeer entschieden angegangen werden.
Der Bundesgerichtshof prüft, ob WLAN-Internetanschlüsse künftig besser gegen den unberechtigten Zugriff von Dritten gesichert werden müssen. Der BGH verhandelte am Donnerstag in Karlsruhe über die Haftung bei einer unbefugten Nutzung eines solchen drahtlosen lokalen Funknetzes durch Fremde. Dabei geht es darum, ob der Anschlussinhaber belangt werden kann, wenn er seinen WLAN-Zugang unzureichend absichert und Dritte darüber urheberrechtlich geschützte Inhalte zum Herunterladen in einer Tauschbörse anbieten. 
Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack (Linke) hat ein nach eigenen Angaben bundesweit einmaliges Projekt zur Wiederherstellung von Mooren vorgestellt. In den kommenden fünf Jahren werde die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg kalkreiche Niedermoore in 14 «Natura 2000»-Schutzgebieten hauptsächlich im Osten Brandenburgs sowie in den Landkreisen Oberhavel und Dahme-Spreewald wiederherstellen, kündigte Tack am Donnerstag in Potsdam an. Das Projekt werde mit 6,4 Millionen Euro von der EU und der Stiftung Naturschutzfonds finanziert. 