Archiv für die Kategorie ‘Sport’
18. März 2010
Ein Wissenschaftler der Universität Münster erforscht derzeit den Kurvendurchlauf beim Eisschnelllauf, um den Trainern Optimierungsvorschläge zu präsentieren. Durch die hohen Geschwindigkeiten, die auf den Sprintstrecken bei bis zu 60 Stundenkilometern liegen, ist die Fliehkraft vor allem in den Kurven enorm hoch. “Das ist wie beim Autofahren, wenn man eine Kurve zu eng oder mit zu hoher Geschwindigkeit nimmt”, sagte Stefan Panzer, Trainingswissenschaftler in Münster. Deshalb sei es für die Trainer umso wichtiger, den Sportlern zu zeigen, wo ihre Ideallinie auf der Bahn liegt und wo sie also Zeit gutmachen können. Auf die Idee habe ihn eine Untersuchung zum olympischen 800-Meterlauf im Jahr 2000 in Sydney gebracht. Die Untersuchung ergab, dass der Deutsche Nils Schumann im Mittel langsamer durch die Kurven gelaufen ist als sein Gegner, der Däne Kipketer. “Dafür hat er aber, im Gegensatz zu seinem Kontrahenten, immer die Ideallinie auf der inneren Bahn gehalten. Das hat am Ende einen Unterschied von etwa vier Metern ausgemacht und den Sieg bedeutet”, erklärt Stefan Panzer.
na/dts
18. März 2010
Kabel 1 steigt in die Motorsport-Live-Berichterstattung ein. Der Sender überträgt nach eigenen Angaben ab nächstem Monat die ADAC GT Masters. Saisonstart ist am 10./11. April in der Motorsport Arena in Oschersleben. Gezeigt werden in dieser Saison alle 14 Rennen des ADAC GT Masters samstags und sonntags live, wie der Sender am Donnerstag mitteilte. Eine entsprechende Vereinbarung für die neue Saison wurde jetzt mit dem ADAC getroffen. Kabel 1 zeigt damit zum ersten Mal Live-Sport. (weiterlesen…)
18. März 2010
Michael Schumacher (41), Formel-1-Pilot, blendet die großen Gefahren des Sports vor seinen Rennen aus. Als Formel-1-Fahrer denkt man nicht daran, dass man nach dem Rennen nicht mehr nach Hause kommen könnte, sagte Schumacher der Zeitschrift Bunte. Man weiß, dass es einen Abflug geben kann, aber dann steht man im Kiesbett oder man endet maximum im Reifenstapel. So sehen wir das. Er sei gläubig, bete aber nicht vor einem Rennen. Er finde es dumm, da oben um Hilfe zu bitten, wenn man gerade eine Hilfe braucht. Er habe aber das abergläubische Ritual, vor dem Rennen von links einzusteigen. (weiterlesen…)
18. März 2010
Der gestrige Mittwoch war für die deutschen Paralympioniken der bisher erfolgreichste Wettkampftag der diesjährigen Winterspiele. Dreimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze konnten sich die Sportler an nur einem Tag sichern. Damit haben sie den Rekord der meisten gewonnenen Medaillen in der Geschichte der Paralympics gebrochen. Mit insgesamt 316 Medaillen hat das deutsche Team die bisher mit 312 Auszeichnungen führenden Norweger hinter sich gelassen. “Das ist in der Geschichte der Winter-Paralympics der goldigste Tag, an den ich mich erinnern kann. Wunderbar, tolle Leistungen, ein absolutes Spitzenergebnis. Das ist Weltklasse”, jubelte Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes. Glänzen konnte erneut die Biathletin Verena Bentele. Nach bereits zwei gewonnen Läufen konnte sie auch gestern den dritten Start der sehbehinderten Athletinnen über 12,5 Kilometer für sich entscheiden. Für die Männer war Willi Brem angetreten, auch er konnte sich gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Die dritte Goldmedaille des gestrigen Tages ging an Gerd Schönfelder. Mit seinem Sieg im Riesenslalom holte er seine bereits 13. Goldmedaille. “Ich bin jetzt zum sechsten Mal dabei und habe bei jeden Spielen mindestens eine Goldmedaille gewonnen. Damit wird ein absoluter Traum war, ich hab das noch gar nicht so richtig registriert”, so der Athlet nach seinem Sieg. Silber ging an die Riesenslalomläuferin Andrea Rothfuß, Bronze erfuhren sich Andrea Eskau und Josef Giesen im Biathlon. Im aktuellen Medaillenspiegel führt derzeit Russland mit acht Gold-, zehn Silber- und fünf Bronzemedaillen. Auf Rang zwei folgt Deutschland mit sieben Mal Gold, drei Mal Silber und zwei Mal Bronze. Der dritte Platz geht mit drei Gold-, vier Silber- und fünf Bronzemedaillen an die Ukraine.
na/dts
18. März 2010
Der VfB Stuttgart ist gestern Abend dem Titelverteidiger FC Barcelona im Achtelfinale der Champions League deutlich unterlegen. Der FC Barcelona konnte insgesamt vier Tore gegen die Stuttgarter erzielen, die sich der Mannschaft um Lionel Messi geschlagen geben mussten. Bereits in der 13. Spielminute erzielte Barça das erste Tor durch Ballkünstler Messi, der in der 60. Minute ein weiteres Mal treffen konnte. Die zwei übrigen Tore, die Stuttgart endgültig aus der Champions League katapultierten, erzielten Pedro Rodriguez in der 22. Minute und Bojan Krkic kurz vor dem Abpfiff. Stuttgarts Trainer Christian Gross schätzte die Niederlage seiner Mannschaft im Camp Nou-Stadion realistisch ein, indem er den Willen seiner Elf anerkannt hatte. Es habe jedoch nicht zum Sieg gereicht, da Barça ein deutlich besseres Spiel ablieferte. Trotz eines 1:1 im Hinspiel wurden den Schwaben am gestrigen Abend ihre Grenzen aufgezeigt. Dem FC Barcelona gelang durch den überragenden Sieg über Stuttgart zum dritten Mal in Folge der Einzug in das Viertelfinale der Champions League.
na/dts
17. März 2010
Nach Berlin erscheint Deutschlands erste Sport-Tageszeitung «Der Sport-Tag» ab Donnerstag auch in Hamburg, Hannover und Bremen. Verleger Michael Hahn sagte am Mittwoch in Berlin, er sei mit den ersten beiden Verkaufstagen in dieser Woche sehr zufrieden. Erste Trends zeigten, dass annähernd 30 Prozent der an den Handel ausgelieferten Auflage in Berlin und im Umland verkauft worden seien. Als Ziel hatte sich Hahn nach eigenen Angaben 20 Prozent vorgenommen. (weiterlesen…)
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