Deutsches Historisches Museum stellt Zwangsarbeit-Präsentation online21. April 2009 Das Deutsche Historische Museum (DHM) in Berlin stellt ab 27. April die Präsentation «Zwangsarbeit 1939-1945. Erinnerungen und Geschichte» ins Internet. Das neue Online-Angebot stellt das Schicksal ehemaliger Zwangsarbeiter vor und soll einem breiteren Publikum den Zugang zu dem Thema ermöglichen, wie das DHM am Dienstag in Berlin mitteilte. Die Auswahl greift auf die rund 2000 Video- und Audiobänder der Interviews mit ehemaligen Zwangsarbeitern zurück, die im DHM gelagert sind. Die Präsentation ist eine für das Internet optimierte Version einer Multimedia-Ausstellungsstation, die bereits in der ständigen Ausstellung des Museums zu sehen ist. Beispielsweise berichten eine polnische Zwangsarbeiterin, ein sowjetischer Kriegsgefangener, Sklavenarbeiter aus Konzentrationslagern und ein italienischer Militärinternierter über Einsätze in der Industrie, der Landarbeit, im Bergbau und im Privathaushalt. Die Interviews lassen sich zu Themen wie Herkunft und Familie, Arbeit und Terror, Rückkehr und Emigration anwählen. Hintergrundinformationen erhält der Nutzer durch einführende Texte, Daten und Fakten zur Zwangsarbeit. Die Interviews wurden in deutscher Sprache untertitelt. na/uk, ddp
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Dieser Artikel wurde am Dienstag, 21. April 2009 um 16:48 erstellt und ist in der Kategorie Wissen / Technik abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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