DGB fordert unabhängige Kommission für rasche «Hartz IV»-Anhebung
09. Februar 2010
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert nach dem Verfassungsgerichtsurteil eine rasche Anhebung der «Hartz IV»-Sätze. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach plädierte am Dienstag für die Einsetzung einer unabhängigen Kommission, um Empfehlungen abzugeben. Die Entscheidung dürften «nicht wie bisher Ministerialbürokraten hinter verschlossenen Türen» treffen. Die Anhebung der Regelsätze müsse außerdem verbunden werden mit einer «flächendeckenden Lösung», um Lohndumping zu beseitigen und den Niedriglohnsektor einzudämmen.
Die seit 2005 geltenden «Hartz IV»-Sätze für Erwachsene und Kinder sind verfassungswidrig. Die Karlsruher Richter urteilten am Dienstag, dass die Leistungen nicht korrekt ermittelt wurden.
na/ddp
Weitere Artikel die Sie auch interessieren könnten:
Raue fordert unabhängige Missbrauchsbeauftragte
Bundesverfassungsgericht: Hartz-IV-Sätze müssen neu berechnet werden
Justizministerin fordert Ende des Streits über Hartz IV
Bremen fordert Kommission für «Hartz IV»-Regelsätze
FDP fordert von Merkel eigene Vorschläge in Hartz-IV-Debatte
FDP-Politiker Lindner fordert Kürzung der Hartz-IV-Sätze
Anhebung des Schonvermögens betrifft offenbar nur wenige
Artikeldetails:
Dieser Artikel wurde am Dienstag, 09. Februar 2010 um 12:49 erstellt und ist in der Kategorie
Deutschland abgelegt.
Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu
antworten oder einen
Trackback von der eigenen Seite zu senden.