Experte Raffelhüschen warnt vor Hysterie um die Rente04. Februar 2009 Der Rentenexperte Bernd Raffelhüschen warnt vor Hysterie um die Rente. «Natürlich hat jemand sein Vermögen halbiert, wenn er vor einem Jahr Aktien gekauft hat und damit alle Eier zur gleichen Zeit in einen Korb gelegt hat», sagte der Wissenschaftler der Universität Freiburg der Zeitung «Passauer Neue Presse» (Mittwochausgabe). Aber am Markt gebe es stets ein Auf und Ab. «Wer über die letzten zehn Jahre kontinuierlich investiert hat, hat kein Problem», sagte er weiter. Wer etwa, um 0,5 Prozentpunkte höhere Zinsen bei Termingeldern zu erhalten, in Island investiert habe, bei dem «hat die Gier das Hirn gefressen», sagte er weiter. Zugleich beschwichtigte er, die gesetzliche Rente sei von der Finanzmarktkrise kaum tangiert. «Natürlich gibt es in der gesetzlichen Rentenversicherung ein Arbeitsmarktrisiko: Wenn die Finanzmarktkrise realwirtschaftliche Auswirkungen hat, sinkt die Zahl der Beschäftigten und damit der Beitragszahler. Im schlimmsten Fall müsste man den Rentenversicherungsbeitrag anheben oder Leistungen kürzen. » Auch in Sachen privater Altersvorsorge gab Raffelhüschen Entwarnung: «Wer zwischen sechs und acht Prozent aus dem Bruttoeinkommen privat spart, ist auf der sicheren Seite.» Das sei keine Zumutung: Die Sparquote der heute Alten habe sogar eher bei 13 bis 14 Prozent gelegen. ddp/mar Weiterführende Links
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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 04. Februar 2009 um 06:19 erstellt und ist in der Kategorie Deutschland abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden. Tags: Rente
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