Freisprüche im Prozess um «Nixe von Boltenhagen»23. November 2009
Die 27 Jahre alte ehemalige Inhaberin und der 31 Jahre alte frühere Verkaufmanager der Firma «Nymphenworld» aus dem südpfälzischen Wörth hatten 2006 den Diebstahl der lebensgroßen Bronzestatue am Strand des mecklenburgischen Ostseebades angezeigt. Laut der ursprünglichen Anklage sollten sie aber selbst für den Abbau und das Aufstellen derselben Figur an anderer Stelle verantwortlich gewesen sein. Die Figur war Anfang 2005 über Nacht am Boltenhagener Ostseestrand aufgestellt worden. Wenige Monate später beanspruchte die Firma «Nymphenworld» die Vermarktungsrechte an der Skulptur. Folge war ein Streit mit den Gewerbetreibenden des Ortes, die für Werbung oder Darstellungen der Nymphe auf ihren Artikeln eine Gebühr zahlen sollten. Ende Februar 2006 verschwand die Figur wieder. Im April 2007 wurde dann eine Nixenfigur am Priwall von Travemünde, dem Strandbereich von Lübeck, aufgebaut. Die Staatsanwaltschaft war anfangs davon ausgegangen, dass die Angeklagten den Abbau der Nixe in Boltenhagen und das Aufstellen der Figur in Travemünde selbst organisierten, um dort ein ähnliches Vermarktungsmodell wie in Boltenhagen zu starten. na/ddp
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Dieser Artikel wurde am Montag, 23. November 2009 um 14:20 erstellt und ist in der Kategorie Deutschland abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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