Gabriel wirft Union Rechtsbruch in der Atompolitik vor18. September 2009
Gabriel warf Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) vor, die Studie bei der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) eigenmächtig in Auftrag gegeben zu haben, obwohl das federführende Umweltressort dem widersprochen habe. Dass die Forschungsarbeit zum 1. Oktober, wenige Tage nach der Bundestagswahl am 27. September, beginnen solle, sei «der deutlichste Beweis» dafür, dass Guttenberg im Falle einer schwarz-gelben Mehrheit bei der bevorstehenden Bundestagswahl «den Weg frei für den Neubau von AKW» sähe. Der SPD-Minister rief Regierungschefin Angela Merkel (CDU) auf, «Guttenberg unverzüglich zu stoppen«. Anderenfalls sei die Bundeskanzlerin »beteiligt an einer der größten Wählertäuschungen, die es je in diesem Land gegeben hat». na/ddp
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Dieser Artikel wurde am Freitag, 18. September 2009 um 13:03 erstellt und ist in der Kategorie Deutschland abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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