Greenpeace entdeckt Pestizide in Gewürzen29. Oktober 2009
Besonders belastet sind nach Greenpeace-Angaben wie bereits im Vorjahr Paprika- und Currypulver sowie getrocknete Petersilie. So werde in getrockneter Petersilie der Marke Tip, einer Eigenmarke der Metro-Tochter Real, die gesetzlich festgelegte Höchstmenge überschritten. Die Organisation habe Strafanzeige gegen Metro erstattet. Frische Kräuter hingegen seien im Vergleich zu 2008 nur noch gering belastet. Eine Prise Paprika oder Curry enthält laut Greenpeace bis zu 20 verschiedene Chemikalien. Darunter befänden sich gesundheitsgefährdende Wirkstoffe wie das als Nervengift wirkende Chlorpyrifos-Ethyl und das die Fortpflanzung beeinträchtigende Carbendazim. Selbst das in der EU verbotene Pestizid DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan) sei in einer Curry-Probe nachgewiesen worden. Insgesamt seien 44 Proben untersucht worden, davon sieben aus biologischem Anbau. Greenpeace kritisierte gleichzeitig Mängel beim Verbraucherschutz. So gebe es für Gewürzmischungen wie Currypulver keine Grenzwerte bei der Pestizidbelastung. na/ddp
Weitere Artikel die Sie auch interessieren könnten:
Eine Antwort hinterlassen (Bitte beachten Sie unsere Netiquette)
Artikeldetails:
Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 29. Oktober 2009 um 08:48 erstellt und ist in der Kategorie Wissen / Technik abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
|