Hessens Sozialministerium zieht Konsequenzen aus Behördenpanne


29. Januar 2009

Das hessische Sozialministerium zieht Konsequenzen aus einer peinlichen Behördenpanne. Eltern verstorbener Kinder hatten Erinnerungsschreiben für die Vorsorgeuntersuchung bekommen. Wie Sprecher Tobias Heinz am Donnerstag auf ddp-Anfrage sagte, seien die Probleme bei der Datenermittlung behoben. «Wir halten die Standesämter der Städte und Gemeinden an, die Daten künftig aktuell zu halten.»

Nach Heinz Darstellungen wurden aufgrund von veralteten oder nicht eindeutigen Daten der Ämter in 17 Fällen Eltern verstorbener Kinder angeschrieben. In den Briefen wurden sie vom hessischen Kindervorsorgezentrum (HKVZ) aufgefordert, die fällige Vorsorgeuntersuchung nachzuweisen.

ddp/rhb/kos
 

 

 

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