Hoffnungslyrik zum Ökumenischen Kirchentag erschienen09. Februar 2010
Leitgedanke der Gedichte ist das Motto des Ökumenischen Kirchentags (ÖKT), «Damit ihr Hoffnung habt». Der Dichter Anton G. Leitner, der auch Herausgeber der Zeitschrift «Das Gedicht» ist, hatte zeitgenössische Lyriker aus dem gesamten deutschen Sprachraum aufgerufen, neue «Hoffnungspoesie» einzureichen. Mehr als 100 Autoren steuerten vorwiegend Originalbeiträge bei. Seit 1. Januar wird auf der Internetseite des ÖKT jeden Tag ein Text in einer Netzanthologie publiziert. Bis zum Abschluss des Kirchentags am 16. Mai werden so 136 Gedichte zusammenkommen. Für die Buchveröffentlichung wählte Leitner etwas mehr als die Hälfte der lyrischen Texte aus, damit interessierte Leser «auch langfristig auf das ungewöhnliche Hoffnungspotenzial dieser Poesie zurückgreifen können», wie er im Vorwort schreibt. Die in dem Band versammelten Gedichte zeigten, «dass die Hoffnung nicht kleinzukriegen» sei – auch in der globalen Krise nicht. Das Spektrum der Texte reicht von freien Versen bis hin zu Reimgedichten, von fränkischer und Wiener Mundartlyrik bis hin zu experimenteller Lautmalerei. Während des Kirchentags sollen bei einer «Nacht der Poesie» am 14. Mai 24 Dichter im Alten Rathaus in München ihre Hoffnungslyrik auch live präsentieren. na/ddp
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Dieser Artikel wurde am Dienstag, 09. Februar 2010 um 12:20 erstellt und ist in der Kategorie Deutschland abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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