HRK-Chefin verteidigt Umstellung auf Bachelor und Master25. November 2009
Die HRK-Chefin appellierte an die Kultusminister der Länder, die Vorgaben für die Bachelor-Studiengänge zu lockern. Hier gebe es eine Überregulierung, die die Hochschulen in ihrer Gestaltungsfreiheit einschränke. Vorschriften zur genauen Dauer einer Bachelor-Arbeit etwa seien nicht sinnvoll. Wintermantel forderte die Länder außerdem auf, mehr Geld in die Hochschulen zu stecken. Nur so könnten die Studienbedingungen verbessert werden. Nötig sei eine andere Relation zwischen Dozenten und Studenten, mahnte sie, «wir brauchen dringend kleinere Seminare.» Mehrere Dutzend Studenten stürmten die Pressekonferenz der HRK in Berlin, entrollten Transparente und riefen in Sprechchören: «Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut.» Bereits am Dienstag hatten mehrere tausend Studenten in Leipzig gegen Sitzung der HRK demonstriert. Seit mehreren Wochen gehen Zehntausende Studenten in Deutschland für bessere Bildung auf die Straße und halten Hörsäle besetzt. Sie verlangen unter anderem mehr Geld für das Bildungssystem, vor allem aber Korrekturen am System der Bachelor- und Masterstudiengänge. Die Studenten klagen über eine zu starke Verschulung und eine zu große Stofffülle in dem neuen System. na/ddp
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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 25. November 2009 um 13:33 erstellt und ist in der Kategorie Wissen / Technik abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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