Lage auf dem Lehrstellenmarkt verschärft sichImmer weniger Lehrstellen09. Juli 2009
So seien bei den Industrie- und Handelskammern bis Ende Juni 169 667 neue Lehrverträge gemeldet worden – 17 450 weniger als im Vorjahr. In den neuen Bundesländern sei der Rückgang mit 11,5 Prozent größer gewesen als in den alten mit 9 Prozent. Das Handwerk melde bei den Lehrstellen einen Rückgang von 7,6 Prozent. DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann sagte dem Blatt: «Zum einen warten aufgrund der schwierigen Auftragslage viele Betriebe noch ab, bevor sie ihre Ausbildungsplätze besetzen.» Bei einer Konjunkturaufhellung könne sich das Minus wieder reduzieren. «Zum anderen fehlen vor allem demografiebedingt in vielen Regionen die erforderlichen Bewerber, um mehr Ausbildungsverträge abschließen zu können.» Gerade im Osten gebe es trotz Wirtschaftskrise derzeit Rekordstände in den Lehrstellenbörsen. Vor allem bei Banken, Versicherungen und im Gastgewerbe suchten viele Betriebe noch geeignete Bewerber. Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, sagte, in den neuen Bundesländern fänden viele Handwerker keine Auszubildenden mehr. «Ich kann jungen Menschen nur raten, sich in den neuen Bundesländern nach einer Lehrstelle umzusehen», sagte er. na/uk, ddp, © Foto: pauline, pixelio.de
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Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 09. Juli 2009 um 05:49 erstellt und ist in der Kategorie Wirtschaft abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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