Käßmann will Kirchenaustritte stoppen25. November 2009
Es liege ihr daran, den Menschen zu sagen: «Es ist großartig, dass Ihr Mitglieder seid. Damit verwurzelt und beheimatet Ihr Euch im christlichen Glauben, aber auch in einer Wertegemeinschaft, die sich für soziale und auch kulturelle Stabilität im Land engagiert», betonte Käßmann. Zudem werbe sie um neue Mitgliedschaften sowie um Wiedereintritte. «Es gelingt tatsächlich, Menschen zu überzeugen, dass die Tür offen ist, und wir uns freuen, wenn sie wiederkommen», fügte die Theologin hinzu. Vor allem der demografische Wandel in Deutschland macht der EKD nach Angaben von Käßmann zu schaffen. Wesentlich weniger Kinder und dadurch potenzielle Mitglieder würden geboren. «Und sehr viele Kinder werden heute auch mit Migrationshintergrund geboren, die nicht unbedingt mit einem christlichen, sondern oft mit muslimischem Hintergrund aufwachsen», gab die Bischöfin zu bedenken. Sie setze aber «sehr stark» auf die Kindertagesstätten, «dass diese den christlichen Glauben weitergeben, auf die Eltern, dass diese christlich erziehen, und auf evangelische Schulen, die wir vermehrt gründen». Eine Studie zu den Hintergründen der Ein- und Wiedereintritte in die Kirche will Käßmann am Freitag in Hannover vorstellen. na/ddp
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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 25. November 2009 um 11:32 erstellt und ist in der Kategorie Deutschland abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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