Keine Einigung im Streit um Lohnverzicht bei Opel09. Februar 2010 Opel-Chef Nick Reilly muss einen herben Dämpfer hinnehmen: Der Betriebsrat des Rüsselsheimer Autoherstellers verweigert nach wie vor seine Zustimmung zum millionenschweren Lohnverzicht. “Es gibt im Moment mit uns keine Einigung”, sagte der Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz der Tageszeitung “Die Welt”. Die Beschäftigten des Rüsselsheimer Autobauers sollen auf 265 Millionen Euro jährlich verzichten. Dafür fordern sie im Gegenzug eine Beteiligung am Unternehmen, die Umwandlung Opels in eine Aktiengesellschaft sowie ein Mitspracherecht bei Werksschließungen und -verlagerungen sowie Stellenabbau. Ob und wann es eine Einigung geben wird, ist offen. “Es sind keine Gesprächstermine derzeit vereinbart”, so Franz. Der Lohnverzicht ist wesentlicher Bestandteil des Zukunftsplans von Opel, den Reilly heute in Frankfurt am Main vorstellte. na/dts
Weitere Artikel die Sie auch interessieren könnten:
Eine Antwort hinterlassen (Bitte beachten Sie unsere Netiquette)
Artikeldetails:
Dieser Artikel wurde am Dienstag, 09. Februar 2010 um 12:19 erstellt und ist in der Kategorie Wirtschaft abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
|