Koalition will mehr Verbraucherschutz bei Finanzdienstleistungen


02. Juli 2009

Die Koalitionsfraktionen wollen mehr Verbraucherschutz bei Finanzdienstleistungen erreichen. In einem Antrag forderten die Fraktionen von CDU/CSU und SPD laut Bundestagspressedienst vom Donnerstag, den Verbraucherschutz bei Finanzdienstleistungen zu erweitern und durchzusetzen. Die Bundesregierung solle dazu die Debatte über einen «Finanz-TÜV» aufgreifen und Maßnahmen prüfen, die die Sicherheit der Verbraucher als Marktteilnehmer erhöhe. Dazu gehörten Mindeststandards für alle Finanzvermittler, orientiert an den Regelungen für Versicherungsvermittler.

Ebenso werde gefordert, die produkt- und anbieterunabhängige Verbraucherberatung zu stärken sowie die Verbraucher aufgrund von Marktbeobachtungen zu informieren und über die verschiedenen Produktformen aufzuklären. Zusammen mit der Finanzwirtschaft und den Verbraucherverbänden soll die Bundesregierung nach den Vorstellungen der Fraktionen nach Wegen suchen, um über eine freiwillige Zertifizierung von Produkten und Vertriebswegen für mehr Transparenz und Sicherheit für Verbraucher zu sorgen.

na/uk, ddp

 

 

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