Ähnlich wie der Einsatz von Kirschkernkissen kann man auch mit sogenannten Körnerkissen verfahren. Auch diese Kissen, die gefüllt sind mit verschiedenen Körnersorten, leiten sowohl die Wärme, als auch die Kälte weiter. Beliebte Füllmittel für Körnerkissen sind zum Beispiel Weizen, Roggen oder Dinkel aus der Getreiderichtung.
Ebenfalls sehr gut als Füllung für ein Körnerkissen sind Obstkerne, wie zum Beispiel Kerne von Trauben oder Kirschen. Je nachdem was sie erreichen möchten, beziehungsweise welche Schmerzen sie lindern möchten, müssen sie das Körnerkissen entweder kühlen oder erwärmen. Zum Kühlen legen sie das Kissen einfach mehrere Stunden in ein Gefrierfach. Damit kann man vor allem die Schmerzen von Prellungen und Verstauchungen lindern.
Im umgekehrten Falle erreicht man mit der gespeicherten Wärme des Körnerkissens Linderungen bei Bauchschmerzen, Menstruationsbeschwerden und Verspannungen jeglicher Art. Immer noch gibt man kleinen Kindern nicht so gerne eine Wärmflasche mit ins Bett. Seit es Kirschkernkissen und Körnerkissen gibt, muss man dies auch nicht mehr. Man macht die Kissen einfach in der Mikrowelle warm und legt sie den Kleinen auf den Bauch. Oftmals hilft dies schon über kleine Weh Wehchen hinweg und lässt die Kinder wohlig einschlafen.
Man selbst ist auch beruhigter, da man weiß, dass wirklich nichts passieren kann. Kein heißes Wasser, das durch ein unbemerktes Löchlein austreten kann oder ähnliches. Durch die Erwärmung im Backofen oder der Mikrowelle kann man gezielt die Wärme bestimmen, die abgegeben werden soll. In einem kinderreichen Haushalt empfiehlt es sich mehrere Körnerkissen in petto zu haben. Mindestens eines sollte immer im Gefrierschrank liegen. Sind die Kinder dann schon ein bisschen größer ist, ein mit Körner gefülltes Kissen, eine tolle Geschenkidee. Man kann diese nämlich auch selbst machen – und so wäre es noch mit einem ideellen unbezahlbarem Wert behaftet.
