Besonders in der heutigen hoch technisierten Zeit ist eine frühe Heranführung des eigenen Kindes an die Computertechnik enorm wichtig. Bereits in der Schule wird heutzutage häufig vorausgesetzt, dass bestimmte Hausarbeiten und Vorträge mit dem Computer vorbereitet werden.
Um bereits im frühen Kindesalter, am besten noch vor der Einschulung mit ersten Übungen zu beginnen, eignet sich ein auf die Ansprüche eines Kindes abgestimmter Lerncomputer. Diese sind bereits ab einem Preis von unter 50 Euro zu erhalten. Hier kann das eigene Kind erste Ansätze zur Steuerung und Handhabung kennen lernen und zugleich eine vorschulische Bildung genießen. Passende Lernprogramme geben erste Einblicke in die Welt der Zahlen und Buchstaben und fördern zugleich das Allgemeinwissen.
Zunächst für einen Kauf ausschlaggebend ist für viele Eltern die Form und Farbe des Gerätes. Jedoch sollte auch die Ausstattung nicht vernachlässigt werden. Zwar sind Kinder Lerncomputer im Verhältnis zu herkömmlichen Laptops sehr preisgünstig, sollten aber dennoch gewisse qualitative Merkmale erfüllen. In diesem Zusammenhang ist der Kontrast der meist einfach gehaltenen Displays sehr prägnant. Dieser sollte auch bei hellem Tageslicht ein gutes Erkennen der dargestellten Programme zulassen. Zugleich ist darauf Wert zu legen, dass das Kind nicht zu lange vor dem Gerät sitzt. Im Vorschulalter genügt eine halbe bis maximal eine Stunde völlig.
Ebenfalls beachtet werden sollte der Lehrinhalt, welche die meist integrierte Software eines solchen Lerncomputers bietet. Ein klarer Mehrwert in Bezug auf Lernthemen sollte hierbei spielerisch vermittelt werden. Freilich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn auch einmal Spiele gespielt werden, welche nur auf Spaß abzielen. Hierfür ist ein gekonnter Mix aus Lehr- und Spielinhalten die optimale Lösung. Wobei auch bei vermeintlich inhaltlosen Programmen nicht davon ausgegangen werden muss, dass diese überhaupt keinen Mehrwert für das Kind bieten. Durch gekonnte Tastenkombinationen und das Bedienen einer integrierten Maus etwa, wird das Kind bereits frühzeitig an die Steuerung eines modernen Computers herangeführt und kann später entsprechend leicht auch mit „Erwachsenengeräten“ umgehen.
Des Weiteren nicht zu vernachlässigen ist die Tonqualität. Viele Lerncomputer bieten etwa Programme mit Musik und Tierstimmen an, bei welchen das Kind entsprechende Zuordnungen lernt. So ist es empfehlenswert, den Lerncomputer zunächst im Geschäft kurz nach Absprache mit dem Händler auszuprobieren. Ist der Ton klar und deutlich und das Display kontrastreich und bietet die enthaltene Software gute Lerninhalte, spricht nicht mehr gegen einen Erwerb.
