Neben den herkömmlichen Betten und den sogenannten Wasserbetten bieten Luftbetten die besten Voraussetzungen für einen rückenschonenden, gesunden und erholsamen Schlaf. Viele Menschen nutzen Luftbetten gern als Ersatz von Wasserbetten, da diese recht schwer und in Abhängigkeit von der Statik oft nicht aufgestellt werden können.
Luftbetten unterscheiden sich oftmals bereits schon in deren Oberflächenbeschaffenheit. So handelt es sich nicht immer nur um glatte Oberflächen sondern vielfach auch um geraute Strukturen, welche nicht zu Druckpunkten und einseitigen Druckbelastungen beim Liegen führen. Aus diesem Grund werden Luftbetten nicht nur im privaten Bereich sondern vorwiegend auch in pflegerischen Sachgebieten eingesetzt, um Druckgeschwüre zu vermeiden.
Die Luftbetten besitzen den großen Vorteil der sogenannten Druckentlastung, da sie im Inneren nur durch Luft stabilisiert werden. Das Befüllen der Betten mit Luft erfolgt über spezielle Pumpen, welche maschinell betrieben werden. Dies bedeutet auch, dass die Luft zügig wieder entfernt werden kann und die Luftbetten enorm platzsparend sind. Sie sind außerdem sehr leicht und ermöglichen ein schwebeähnliches Gefühl beim Liegen.
Moderne Luftbetten zeichnen sich durch eine sogenannte externe elektrisch einstellbare Luftdruckregulation aus. Sie bietet die entsprechenden Voraussetzungen, um die Härtegrade des Bettes optimal an die individuellen Bedürfnisse anpassen zu können. Außerdem stellen die Hersteller eines umfangreichen Sortiments an Luftdruckbetten viele abweichende Größen und Maße aus. Oftmals werden Luftbetten in unterschiedliche Modelle unterteilt, wobei im Wesentlichen zwei Kategorien im Rahmen der Bedienbarkeit anzutreffen sind. Dies sind die luftgefederten Matratzen, welche mit einer elektrischen Pumpe ausgestattet sind oder Luftbetten mit einer innovativen Infrarot-Fernbedienung. Im Zusammenhang mit den sogenanten Luftkammermatratzen haben diese Systeme eine wichtige Bedeutung.
Manche Luftbetten werden über Batterien oder über einen Motor betrieben.
Die durchschnittliche Höhe eines Luftbettes beträgt etwa 30 cm. Je nach Bedarf kann diese jedoch erhöht werden. Spezielle Luftkammern stellen das Innenleben von Luftbetten dar. Sie gewährleisten eine optimale Lastverteilung des Körpers beim Schlafen und können bei einem extremen Härtegrad durchaus auch für Menschen mit einem hohen Körpergewicht effektiv sein. Sie werden dann durch eine erhöhte Luftzufuhr hart aufgepumpt.
Für ein angenehmes Körpergefühl werden Luftbetten häufig mit pflegeleichten Bezügen versehen. Sie können aus Feuchtigkeit aufsaugender und atmungsaktiver Baumwolle bestehen. Außerdem eignen sich spezielle antiallergische Bezüge, wenn Personen allergisch gegen Hausstaubmilben sind.
