Musiker Geldof warnt vor Folgen des Klimawandels


25. Juni 2009

Bei der Eröffnung des Klimahauses in Bremerhaven hat der irische Musiker und Politaktivist Bob Geldof am Donnerstagabend vor den Folgen des Klimawandels gewarnt. Ein Temperaturanstieg von nur zwei Grad bis 2050 werde zahlreiche Länder, insbesondere Inselstaaten, einfach verschwinden lassen. «Der Klimawandel wird zahlreiche Kolonien zerstören», sagte er.

Regierungen forderte Geldof auf, mehr Geld in den Klimaschutz zu investieren. «Wenn wir Milliarden für die Wirtschaft ausgeben, werden wir wohl auch eine Milliarde für den Klimaschutz haben. Denn was nutzt uns die Wirtschaft, wenn wir nicht mehr leben können.» Die Ausstellung in Klimahaus bezeichnete Geldof als einen «Liebesbrief an unseren Planeten» und ein «Rettungsboot» für den Klimaschutz.

Das Klimahaus, das ab Samstag für Besucher geöffnet ist, zeigt auf 11 500 Quadratmetern Wissenswertes über das Klima sowie die teils verheerenden Auswirkungen der Erderwärmung. Besucher sollen so mehr über das Klima lernen und Zusammenhänge verstehen. Kern der Schau ist eine Reise durch die verschiedenen Klimazonen der Welt entlang des achten Längengrades.

na/uk, ddp

 

 

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