Obama tritt Ängsten in Deutschland entgegen – Merkel will Rasmussen03. April 2009
Er rechne aber damit, dass auch Deutschland weiter «helfen wird, den Job dort zu erledigen». Obama betonte, er sei nicht «mit großartigen Konzepten» zum NATO-Gipfel gekommen, sondern um «zuzuhören». Die Rolle der NATO müsse angepasst werden an die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Auch die Deutschen sollten darin die Chance erkennen, «eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur aufzubauen», die erfolgreich sei. Merkel betonte, der neue US-Ansatz in Afghanistan komme den deutschen Vorstellungen von vernetzter Sicherheit entgegen. Deutschland trage in Afghanistan «große Verantwortung» sowohl militärisch als auch beim zivilen Wiederaufbau und beim Training der Polizei. Es gebe «ein breites Feld von Aufgaben» und Deutschland sei bereit, hier seine Beiträge zu leisten. Die Kanzlerin forderte ferner, dass die NATO bei ihrem Gipfel noch am Abend in Baden-Baden einen neuen Generalsekretär bestimmt. Als Nachfolger von Jaap de Hoop Scheffer sei der dänische Regierungschef Anders Fogh Rasmussen eine hervorragende Wahl. Sie wolle versuchen, auch »andere zu überzeugen, dass das so ist", sagte Merkel mit Blick auf die Türkei, die eine Benennung Rasmussens ablehnt. Obama lobte die Bundeskanzlerin. Er sei «beeindruckt, wie klug und führungskompetent» Merkel «mit Fleiß die Interessen ihres Volkes vertritt». na/uk, ddp
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Dieser Artikel wurde am Freitag, 03. April 2009 um 18:10 erstellt und ist in der Kategorie Deutschland abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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