Ranke-Heinemann wirft Papst «Drohbotschaft gegen Homosexuelle» vor24. Dezember 2008 Die katholische Theologin Uta Ranke-Heinemann hat Papst Benedikt XVI. für dessen Festtagsansprache scharf kritisiert. Die Tochter des früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann bezeichnete die Rede des katholischen Kirchenoberhauptes, das sich gegen Geschlechtsumwandlungen und die Homo-Ehe aussprach, als «Drohbotschaft gegen die Homosexuellen». Dies dürfe «nicht unwidersprochen bleiben», sagte Ranke-Heinemann «Spiegel Online». Die Geschichte der Homosexuellen im Christentum sei «eine zu bittere Geschichte»: «Das Christentum hat, sobald es zur Macht kam, versucht, die Homosexuellen auszurotten», sagte die Theologin, die weltweit als erste Frau eine Professur für katholische Theologie erhalten hatte. Die Christen hätten eineinhalb Jahrtausende «auf päpstlichen Befehl die Homosexuellen verbrannt». ddp/mar
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