Sommer will an Forderung nach Mindestlohn festhalten
07. Januar 2010
Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer hält auch 2010 an der Forderung nach Mindestlöhnen fest. «Wir müssen mit diesem Klassiker der Gewerkschaften kommen, weil wir viele Branchen in diesem Land haben, wo wir einfach Armutslöhne und Niedrigstlöhne haben. Dort, wo die Tarifautonomie funktioniert, brauchen wir es nicht», sagte Sommer am Donnerstag im ARD-«Morgenmagazin». Die Gewerkschaften seien bereit, ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen: «Momentan stehen Gespräche und Verhandlungen im Vordergrund.« Aber je nach deren Verlauf »werden wir natürlich auch unsere Situation zuspitzen können», fügte Sommer hinzu. Auch in der Gesundheitspolitik rechnet der DGB-Chef mit Auseinandersetzungen.
na/ddp
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Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 07. Januar 2010 um 10:19 erstellt und ist in der Kategorie
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