SPD bei Zuwanderung «am weitesten vorn»16. November 2009
Schmidt hatte der SPD in der gleichen Zeitung vorgehalten, rückständig zu sein. «Möglicherweise hat die Sozialdemokratie noch nicht in ihrer Breite verstanden, wie sehr sich die Gesellschaft verändert hat», sagte Schmidt. Heute stünden «andere Fragen im Zentrum als die der Arbeiterbewegung». Als Beispiel nannte er die Integration der sieben Millionen Zuwanderer in Deutschland. Schmidt kritisierte: «Es gibt keine politische Partei in Deutschland, die die Integration als zentrales Thema begriffen hat – auch nicht die SPD.» Scholz betonte, die SPD habe mit der Wahl des neuen Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel und der neuen Parteiführung «einen Neuanfang gemacht». Auf die Frage, wann die Sozialdemokraten wieder im Bund regieren könnten, antwortete Scholz: «Es wäre überheblich, den Zeitpunkt vorherzusagen. Wir strengen uns an, dass es möglichst schnell geht, aber wir verschaffen uns erst einmal die nötige Kondition für den nächsten langen Lauf. Wir sind sozusagen im Trainingslager.» na/ddp
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Dieser Artikel wurde am Montag, 16. November 2009 um 04:05 erstellt und ist in der Kategorie Deutschland abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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