SPD-Generalsekretär wirft Merkel fehlende eigene Ideen in der Wirtschaftskrise vor


02. Januar 2009

SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Blick auf die Wirtschaftskrise scharf kritisiert. Der hannoverschen «Neuen Presse» (Freitagausgabe) sagte Heil: «Frau Merkel hat ja schon oft ihr politisches Verhalten mehr auf die öffentliche Wirkung als an ihrer Überzeugung ausgerichtet. Das trägt Züge opportunistischen Verhaltens». Heil fügte hinzu: «Eigene Ideen zur Bewältigung der Wirtschaftskrise hat sie offenbar nicht».

In dem Zusammenhang attackierte Heil auch den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer. «Offensichtlich ist Frau Merkel nicht in der Lage, Führungsverantwortung wahrzunehmen, wenn es gilt, das irrlichternde Verhalten von Herrn Seehofer in den Griff zu bekommen».

In der «Passauer Neuen Presse» (Freitagausgabe) warf Heil dem CSU-Chef vor, er treibe den Staat mit seiner Forderung nach raschen Steuersenkungen in die Schuldenfalle. Er zog in dem Zusammenhang erneut eine Parallele zwischen Seehofer und dem Linksparteichef Oskar Lafontaine. «Beide fordern Dinge, die letztendlich die Handlungsfähigkeit des Staates gefährden und den Staat noch weiter in die Schuldenfalle treiben würden. Beide sind politische Spieler und Verantwortungsflüchtlinge".

ddp

 

Weitere Artikel die Sie auch interessieren könnten:

FDP-Generalsekretär Niebel wirft Merkel Wahltaktik zu Lasten der Bürger vor
SPD vermisst bei Merkel klare Linie in Wirtschaftskrise
Steinmeier wirft Union Versagen in der Wirtschaftskrise vor
Künast wirft Merkel Führungsschwäche vor
SPD-Chef wirft Merkel erneut Führungsschwäche vor






 

 

RSS Feed Twitter Feed
   

 

 

 



Copyright © 2008 - 2009     News Adhoc | Impressum | AGB | Archiv | Sitemap | News & Nachrichten
Sie sind hier: » SPD-Generalsekretär wirft Merkel fehlende eigene Ideen in der Wirtschaftskrise vor auf News Adhoc