SPD wirft CSU Koalitionsbruch vor03. September 2009
Der CSU-Abgeordnete Thomas Silberhorn wies die Vorwürfe «mit aller Entschiedenheit» zurück. Anders als im Koalitionsvertrag festgelegt, sei es den Regierungsfraktionen nicht gelungen, alle Anhörungsanträge «rechtzeitig inhaltlich abzustimmen». Gloser rief dagegen die CSU auf, bis zur Schlussabstimmung im Bundestag noch einmal gründlich nachzudenken und von der «Fundamentalopposition von Herrn Gauweiler» abzugehen. «Der ist in Karlsruhe gemeinsam mit der Linken schon einmal gescheitert», sagte der SPD-Politiker. Die CSU werde auch im Bundestag gemeinsam mit der Linken scheitern, «wenn sie ihre Haltung nicht ändert». CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt betonte, es werde Gloser nicht gelingen, die CDU und CSU auseinanderzudividieren. Die Union habe in allen Verhandlungen zum EU-Begleitgesetz die erreichten Fortschritte «mühselig den Genossen abringen» müssen. na/ddp
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Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 03. September 2009 um 18:47 erstellt und ist in der Kategorie Deutschland abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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