Vermögenssteuer könnte 25 Milliarden Euro bringen22. Juli 2009
Das DIW schreibt dem Bericht zufolge, dass vermögensbezogene Steuern in Deutschland nur ein Aufkommen von 0,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erbringen. Das ist weniger als die Hälfte des Durchschnitts im Vergleich der wichtigsten Industrieländer. Als erste Konsequenz fordert das DIW, die Grundsteuer völlig zu überarbeiten. Sie basiert immer noch auf den steuerlichen Einheitswerten aus dem Jahr 1964 in Westdeutschland und 1935 in Ostdeutschland. Einen sozialen Ausgleich könnte eine Vermögensteuer bringen. Mit einem Steuersatz von einem Prozent und einem Freibetrag von 500 000 Euro ließen sich Staatseinnahmen von 16 bis 21 Milliarden Euro erzielen. Ein solcher Steuersatz könnte aber zu Ausweichreaktionen führen. Deshalb sollte die Vermögensteuer auf eine breitere Basis gestellt und im Gegenzug sollten die Sätze gesenkt werden. na/ddp
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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 22. Juli 2009 um 12:01 erstellt und ist in der Kategorie Deutschland abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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