Frauen werden bereits in der Ausbildung benachteiligt27. August 2009
In «Frauenberufen» wie Friseurin, Hotelfachfrau oder medizinische Fachangestellte liege die monatliche Ausbildungsvergütung im Schnitt mehr als 100 Euro oder fast 22 Prozent niedriger als in «Männerberufen». Dieser Trend setzte sich beim Überstundenausgleich fort. Während in sogenannten Männerberufen 61 Prozent angaben, ihre Überstunden würden ausgeglichen, ist das in «Frauenberufen» nur bei 46 Prozent der Befragten der Fall. Auch beim Urlaub zeigten sich deutliche Unterschiede. Junge Metallbauer oder Elektroniker hätten im Durchschnitt drei Tage mehr Urlaub als junge Friseurinnen oder medizinische Fachangestellte. Der DGB führt die Unterschiede vor allem darauf zurück, dass die sogenannten Frauenberufe überwiegend in sehr kleinen Betrieben erlernt werden. «Die Arbeit lastet auf wenigen Schultern und muss auch dann erledigt werden, wenn eine Kollegin krank ist oder Urlaub hat», erläuterte DGB-Vize Ingrid Sehrbrock. Sie forderte, die Arbeit von Frauen in diesen Berufen endlich angemessen zu vergüten. «Frauen dürfen nicht länger dafür bestraft werden, dass sie Dienstleistungen erbringen, Menschen pflegen oder beruflich Kinder erziehen», sagte sie. na/ddp
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Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 27. August 2009 um 11:33 erstellt und ist in der Kategorie Wissen / Technik abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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