Tillich will Treuhandlösung für Qimonda prüfen16. Mai 2009
Tillich sagte dem Blatt, eine Treuhandgesellschaft müsste schnell arbeiten, denn die Schwierigkeit sei, die Mitarbeiter von Qimonda zusammenzuhalten. «Wir brauchen die Mitarbeiter ja, sollte ein Investor wieder losarbeiten wollen.» Ein Sprecher des Insolvenzverwalters sagte auf Anfrage, «wir unterstützen jede Lösung, die dazu beiträgt, Qimonda zu retten, sofern sie insolvenzrechtlich machbar ist». Bislang wurde noch kein Investor gefunden. Zuletzt konnte Jaffé den Beschäftigten nur wenig Hoffnung machen. Der bislang aussichtsreichste Interessent aus China sei von Jaffé um eine Positionierung gebeten worden, sagte der Sprecher. Eine Reaktion stehe aber noch aus, und auch von einem möglichen russischen Interessenten gebe es noch keine Rückmeldung. Das Insolvenzverfahren für die Infineon-Tochter war am 1. April offiziell eröffnet worden. Fast 2500 Mitarbeiter aus Dresden und München wechselten in eine Transfergesellschaft. Zuletzt beschäftigte Qimonda weltweit 8700 Menschen. In Deutschland arbeiteten 1100 von ihnen in der Zentrale in München und 2700 in Dresden. na/uk, ddp
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Dieser Artikel wurde am Samstag, 16. Mai 2009 um 18:34 erstellt und ist in der Kategorie Wirtschaft abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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