Töpfer: «Keine Atempause im Kampf gegen Klimawandel»24. Dezember 2008 Der frühere Chef des UNO-Umweltprogramms, Klaus Töpfer (CDU), hat energische Anstrengungen gegen den Klimawandel gefordert. Im Hörfunksender MDR Info sagte Töpfer am Dienstag, auch im kommenden Jahr könne man dabei keine Atempause einlegen. Im Gegenteil: Die Politik müsse noch wesentlich schneller handeln. Dies dürfe aber nicht auf Kosten der wirtschaftlichen Stabilität geschehen. Arbeitsplätze könnten auf Dauer nur gesichert oder neu geschaffen werden, wenn sie im Einklang stünden mit den ökologischen Notwendigkeiten. Töpfer bezweifelte aber, dass das schon in den Köpfen aller politischen Entscheidungsträger in Europa angekommen ist. Die Versuchung bleibe groß, nach der Methode zu verfahren «Leugnen, verschieben und nichts tun». Ein solches Verhalten komme aber bei den Menschen nicht mehr an. Sie seien inzwischen viel zu sensibel geworden. Töpfer zeigte sich überzeugt: «Wir werden gerade in demokratischen Gesellschaften keine Mehrheiten mehr erreichen können in Wahlen, wenn nicht eine klare und nachvollziehbare Konzeption zur Bewältigung des Klimawandels mitgeliefert wird.» Große Hoffnungen setzt Töpfer in die Umweltpolitik des künftigen US-Präsidenten Barack Obama. Dieser haben seinen vielen klaren Worten bereits Taten folgen lassen, sagte Töpfer mit Blick auf Obamas Personalentscheidungen. ddp/mar
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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 24. Dezember 2008 um 07:30 erstellt und ist in der Kategorie Deutschland abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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