Union und FDP erleichtern Zuwanderung ausländischer Fachkräfte16. Oktober 2009
Die Unterhändler von Union und FDP haben sich demnach auf einen festen Kriterienkatalog geeinigt, um die Arbeitsmigration zu vereinfachen. Neben dem Bedarf einer Branche an Arbeitskräften sollen persönliche Kriterien wie Qualifikation, Sprachkenntnisse oder Herkunftsland darüber entscheiden, ob ein Ausländer eine Aufenthaltsgenehmigung erhält. Ferner soll nach den Beschlüssen der Arbeitsgruppe die Pflicht zur Teilnahme an Integrationskursen für Migranten mit Sprachdefiziten deutlich erweitert werden. Statt wie bisher 600 Stunden Deutschkurse müssen sie künftig an 900 Kursstunden teilnehmen. Bis zu 300 weitere Stunden können freiwillig absolviert werden. Gleichzeitig sollen die Integrationskurse für Anbieter wie die Volkshochschulen lukrativer werden, indem der Staat ihnen pro Teilnehmer und Stunde 3,00 Euro statt wie bisher 2,35 Euro bezahlt. Des weiteren sehen die Ergebnisse der Arbeitsgruppe vor, dass es für deutsche wie ausländische Kinder ab dem vierten Lebensjahr verbindliche Tests des Sprachstands geben soll. Sofern sich dabei Mängel zeigen, ist eine Pflicht zur Förderung vorgesehen. Eltern, die ihre Kinder nicht zu diesem Sprachunterricht schicken, müssten mit Sanktionen rechnen. na/ddp
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Dieser Artikel wurde am Freitag, 16. Oktober 2009 um 08:17 erstellt und ist in der Kategorie Deutschland abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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