Union und FDP wollen offenbar Erkundung von Gorleben fortsetzen08. Oktober 2009
Im Jahr 2001 hatte die damalige rot-grüne Bundesregierung mit den Energieversorgungsunternehmen ein Moratorium vereinbart. Die Erkundung von Gorleben sollte danach für mindestens drei, längstens jedoch zehn Jahre unterbrochen werden. Das Moratorium, heißt es in dem Papier der Arbeitsgruppe, solle nun «unverzüglich aufgehoben» werden, damit «so rasch wie möglich eine abschließende Aussage über die Eignung des Salzstocks als mögliches Endlager für radioaktive Abfälle» getroffen werden könne. Parallel dazu müssten Vorbereitungen getroffen werden, dass im Falle der Nichteignung rasch Alternativen zur Verfügung stünden. Die Arbeitsgruppe aus je drei Vertretern von CDU, CSU und FDP einigte sich dem Bericht zufolge zudem auf Regelungen zur Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken. So soll die Befristung auf 32 Jahre aufgehoben werden. Stattdessen sollen die Laufzeiten künftig für jede einzelne Anlage bestimmt werden, und zwar abhängig vom Sicherheitsstandard des Atomkraftwerks. na/ddp
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Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 08. Oktober 2009 um 21:03 erstellt und ist in der Kategorie Deutschland abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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