Zähne – Wenn Heißes und Kaltes schmerzt30. März 2009
Häufig sind Fehler beim Zähneputzen die Ursache des Problems. «Manche Menschen sind bei der Zahnpflege übermotiviert und putzen mit zu viel Druck», berichtet der Zahnarzt. Wird die Zahnbürste dazu horizontal bewegt, können Zahnfleisch und -schmelz regelrecht weggescheuert werden. «Die Schutzschicht über dem Nerv wird dann bedenklich dünn», warnt Oesterreich. Auch eine Entzündung des Zahnhalteapparats (Parodontitis) oder nächtliches Zähneknirschen können nach Angaben des Mediziners zu einer gesteigerten Sensibilität führen. Werden die Schäden nicht behandelt, kann sich womöglich der Nerv entzünden oder es entsteht Karies. Die freiliegenden Zahnhälse müssen deshalb meist vom Zahnarzt mit speziellen Fluorid-Lacken behandelt werden, um die Schmerzempfindlichkeit wieder zu verringern. Für eine solche Therapie seien meist mehrere Termine nötig, sagt Oesterreich. Zur Vorbeugung empfiehlt sich eine schonende Zahnpflege. Hierfür ist eine Zahnbürste mit weichem oder mittlerem Härtegrad die beste Wahl. Beim Putzen sei zudem nur sehr wenig Druck erforderlich, betont Oesterreich: «Dieser Druck entspricht in etwa dem Gewicht eines einfachen Briefes». Die Zähne sollten darüber hinaus nicht gescheuert werden, sondern es sei zu einer eher fegenden Bewegung zu raten, die vom Zahnfleisch wegführe. «Mit dieser Technik reinigt man auch die Zwischenräume viel besser», betont der Zahnarzt. Überdies seien im Handel spezielle Zahncremes für empfindliche Zahnhälse erhältlich, sagt Oesterreich. Sie enthielten nur einen geringen Anteil rauer Putzkörper. Helfen könnten auch konzentrierte Fluorid-Pasten, die allerdings nur in Absprache mit einem Zahnarzt angewandt werden sollten. na/uk, ddp
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Dieser Artikel wurde am Montag, 30. März 2009 um 07:27 erstellt und ist in der Kategorie Gesundheit abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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