Inspur denkt angeblich nicht an raschen Einstieg bei Qimonda21. März 2009
Bei der Infineon-Tochter Qimonda mit Hauptsitz in München herrscht hingegen Zeitdruck. Nach einem von Insolvenzverwalter Michael Jaffé vorgeschlagenen Modell sollten sich außer Inspur auch Gläubiger, Sachsen und Portugal beteiligen. Bedingung dafür ist freilich ein privater Investor. Dazu soll es in der kommenden Woche ein Treffen Jaffés mit Inspur-Vertretern geben, wie Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) am Donnerstag ankündigte. Einen solchen Termin bestätigte die Inspur-Sprecherin dem Blatt allerdings nicht. Qimonda hatte Ende Januar Insolvenz angemeldet. Die Fertigung in Dresden mit einst mehr als 3000 Beschäftigten soll bis zum Monatsende komplett heruntergefahren und in einen «Stand-by-Modus» versetzt werden, um bei geglückter Investorensuche wieder schnell aufgenommen werden zu können. Inspur habe bislang als einziges von mehr als 100 von Jaffé konktatierten Unternehmen Interesse an Qimonda angemeldet, sagte Jurk im Landtag. na/uk, ddp
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Dieser Artikel wurde am Samstag, 21. März 2009 um 11:44 erstellt und ist in der Kategorie Wirtschaft abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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