Landesbank Baden-Württemberg plant Abbau von 800 Stellen


10. Juli 2009

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) plant einem Medienbericht zufolge als Konsequenz aus der Finanz- und Wirtschaftskrise einen massiven Sparkurs. Wie die «Stuttgarter Nachrichten» (Samstagausgabe) berichten, will der neue LBBW-Chef Hans-Jörg Vetter innerhalb der nächsten zwei Jahre einen Abbau von 800 Arbeitsplätzen. Im Moment sind den Angaben zufolge bei der größten deutschen Landesbank noch rund 13 600 Mitarbeiter beschäftigt. Vetter woll sein Sparkonzept am Montag dem LBBW-Verwaltungsrat in Stuttgart vorlegen.

Dem Bericht zufolge sollen 550 Stellen im Inland und 250 Arbeitsplätze im Ausland abgebaut werden. Ein Teil der Einsparungen solle in Rheinland-Pfalz erfolgen. Eigentümer der LBBW sind das Land Baden-Württemberg, der Sparkassenverband Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart. Die Bank hatte laut der Zeitung im Zuge der Finanzkrise im vergangenen Jahr einen Verlust von 2,1 Milliarden Euro gemacht.

na/uk, ddp

 

 

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