Zentralrat der Juden fordert verstärkte Terrorabwehr in Deutschland29. Dezember 2009
Kramer fügte hinzu, es gebe zwar keine «absolute Sicherheit». Aber die Risiken ließen sich mehr minimieren, als es gegenwärtig in Deutschland geschehe. Dringend notwendig sei unter anderem mehr Personal. Kramer kritisierte, die Diskussion über den sogenannten Nacktscanner sei «eine Scheindebatte», die von den «offensichtlichen Defiziten im Bereich der Gefahrenabwehr» ablenken solle. Es gebe «bis heute kein abgestimmtes Sicherheitskonzept aus einem Guss». Dazu müsse auch gut bezahltes und ausgebildetes Personal auf den Flughäfen und Bahnhöfen gehören. Kramer fügte hinzu, die Einführung des «Nacktscanners» sei «im jetzigen Entwicklungsstadium rundheraus abzulehnen». Der Sicherheitsbeauftragte des Zentralrats der Juden betonte: «Erstens verletzt er die Menschenwürde, und zweitens wiegt er uns in falscher Sicherheit, denn der Faktor Mensch ist auch nach einer Einführung des Scanners immer noch die größte Sicherheitslücke.» na/ddp
Weitere Artikel die Sie auch interessieren könnten:
Eine Antwort hinterlassen (Bitte beachten Sie unsere Netiquette)
Artikeldetails:
Dieser Artikel wurde am Dienstag, 29. Dezember 2009 um 14:47 erstellt und ist in der Kategorie Deutschland abgelegt. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
|